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Montag, 12. März 2012

wie aus einem laksa ein curry wurde













Kennt Ihr den Unterschied zwischen einem Laksa und einem Curry? Das ist jetzt kein Witz mit Pointe, sondern purer Ernst. Ich kannte den Unterscheid auch nicht - bevor ich mich an mein verunglücktes Laksa machte.

Also, ein Curry bezeichnet ein eintopfartiges sämiges Gericht, bestehend aus verschiedenen Gewürzen, Fleisch, Fisch oder Gemüse. Ein Curry hat keine festgelegten Zutaten und kann sich je nach Herkunftsregion erheblich unterscheiden. Ursprünglich stammt es aus Indien, ist aber auch in Thailand sehr beliebt.

Laksa hingegen ist so eine Art Nudelsuppe. Eine malaysische Nudelsuppe. Laksa kommt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie „1000 Zutaten“. Da keiner aber 1000 Zutaten zur Hand hat, nimmt jeder einfach das, was gerade da ist und zaubert sich so sein ganz eigenes Laksa. Allerdings gibt es schon einige Grundzutaten wie Kokosmilch, Chili, Gemüse, Huhn, Fisch oder Tofu und VOR ALLEM (Reis)Nudeln.

Tja, und diese Nudeln brachen meinem Laksa den Hals. Diese wunderschönen Soba-Nudeln aus Buchweizen in dieser wunderschönen Verpackung


stellten sich nach meinem ästhetischen und geschmacklichen Empfinden nicht als essbar heraus: eine dunkelgraue und äußerst pappige Nudelmasse. Nein, nicht in mein schönes Laksa, ähh, ja, Curry dann wohl. Ohne Nudeln kein Laksa. Und so wurde schnell aus meinem lange geplanten Laksa ein leckeres Curry – a little cross over styled dish: Chinakohl (urspr. chinesisch), Mirin (japanisch), Hoisin (vietnamesisch/chinesisch), Currypaste (indisch) und als Nudelersatz Jasminreis (thailändisch).

Und was habe ich für eine Lektion gelernt? Kaufe nicht alles, nur weil es hübsch aussieht...

Eine wunderbaren Start in die Woche wünscht Euch
La petite cuisine

Donnerstag, 23. Februar 2012

bitte schön recht hell und freundlich da draußen - für drinnen blutorangen-zitronen-rooibos-eistee








Wie ich schon mal hier kurz angedeutet hatte, mag ich seit meiner Schwangerschaft sehr gerne kalte Getränke.

Dazu eine nette Anekdote: eines meiner Lieblingsgetränke im letzten Drittel der Schwangerschaft war Eisschokolade - gläserweise. Doch die habe ich nicht einfach so getrunken. Nein. Es lief folgendermaßen ab: recht erhitzt habe ich mich hochschwanger aufs Sofa plumpsen lassen und mich stillschweigend ausgezogen - ein Teil nach dem anderen. Nur nebenbei - es war Dezember. Schnell saß ich leicht bekleidet (sehr zur Freude meines Mannes) auf dem Sofa, Eisschokolade löffelt.

Nun ja, es ist jetzt nicht so, dass ich immer noch, wo ich gehe und stehe, mich nackt ausziehe und kalte Getränke schlürfe (schade, sagt mein Mann). Nein, ich habe mich darauf beschränkt, Kaltes zu trinken, selbst wenn die Temperaturen draußen unter dem Gefrierpunkt liegen. Natürlich ist auch mir draußen kann, wäre auch komisch, wenn dem nicht so wäre, aber sobald ich drinnen bin, bekomme ich Hitzewallungen. Eigentlich bin ich recht zufrieden damit. Früher war mir nämlich fast immer und überall kalt. Aus und vorbei diese Zeiten. Hurra!

Deshalb gibt’s heute - weil's so gemütlich draußen ist - Eistee. Mit Blutorangen und Orangen-Zitronen-Rooibos-Tee. Den habe ich in einer bekannter Drogeriekette entdeckt (siehe Verpackung). Aufgebrüht mit selbstgemachten Rohrzuckersirup, Blutorangen- und Zitronensaft gemischt, schön runtergekühlt mit Eiswürfeln ein Genuss für laue Februarabende auf dem Sofa.  

Dienstag, 8. November 2011

we loooove chocolate - café & chocolaterie 20 grad
















Nach langer Pause berichte ich mal wieder über ein schönes Café in Köln. Vor einigen Wochen ging ich am Kölner Ring entlang, sah „Café & Chocolaterie“, wechselte schnurstracks die Straßenseite, nachdem etwa 3 Mofas, 80 Autos und 1 Fahrradfahrer an mir vorüber gefahren waren, und warf einen Blick hinein. 

        ... Schokolade und noch mehr Schokolade ...

Ganz besonders begeistert hat mich die riesige Auswahl an den sogenannten „HotChocolateSpoons“, von 40 bis 85% Schokolade – die ganze Palette. Und daneben standen diese Schokolöffelchen noch in unzähligen Geschmacksrichtungen: Brownie, Vanilla, Hot Chili Orange, Strawberry, Hazelnut, Caramel, Amarettini, Ginger, Kids only, Peanuts, Pear cinnamon, Cappuccino orange und so weiter – alles hübsch verpackt in Cellophanbeutelchen und Pappschildchen. Diese tollen Teile kommen aus den Niederlanden von Chocolate Company. Man taucht sie einfach in heiße Milch. Rühren, fertig, Kakao trinken! Für jeden Tage der Woche einen anderen Geschmack - morgens und abends...

Aber das ist noch nicht alles. Fürs Auge sind da auch diese farbenfrohen duftenden chocolat en bloc von Coppeneur. In Stücke gebrochen kann man diese Schokoladenplatten auch in kleinen Mengen mit nach Hause nehmen, vorher zahlen, und es sich auf dem Sofa bequem machen

Neben der wechselnden Mittagskarte gibt es hausgemachte Torten und Kuchen, liebevoll gebacken von Anja Schirrmeister, der gelernte Konditorin, die zusammen mit Jörg Reuter im Juli 2010 das Café „20 Grad“ eröffnet hat.

Eine Verführung ist sicher auch das Schokoladenfondue für zwei Personen – wenn das nicht eine nette Idee für ein romantisches Tête-à-tête ist. Mit Obst und Keksen...

Für den nächsten Sommer planen die zwei Cafébesitzer Schokoladeneiskreationen und Frappès. Aber bis dahin muß man sich noch gedulden. Die Zeit kann man sich aber gut vertreiben mit Kakaotrinken oder Baileystorte und Birne-Schmand-Ingwer-Kuchen essen. Frühstücken kann man hier natürlich auch – wenn die Tage kurz sind.

Café 20 Grad
Hohenstaufenring 58
50674 Köln


Sonntag, 31. Juli 2011

frühstück zu zweit - mascarpone-zimtzucker-frenchtoast mit obstsalat















Es gibt so viele Erstemals wenn man klein ist. So viel zu entdecken! Julius hat sein erstes eigenes weiches Ei bekommen. Dieses Strahlen, als er den eigenen Eierbecher gesehen hat und das Ei mit dem Löffel bearbeiten durfte. Überrascht hat er mich dann mit einem neuen Wort: „Ei!“. Man stelle sich mal vor wir Erwachsenen würden uns darüber jeden Sonntag so sehr freuen. Wär 'das schön! Und er hat heute das erste Mal versucht mit dem Strohhalm zu trinken. Statt daran zu ziehen, hat er allerdings hineingeblasen und es hat irre geblubbert. War das ein Spaß!

Wir haben nämlich am Samstag allein gefrühstückt – Julius und ich. Papa ist nämlich schon mal ein bißchen Campen gefahren - zum Chillen. Mama bleibt zu Hause. Die muß arbeiten. Und später kam dann der Papa und holte den Zwerg ab zum Männer-Campen. Ausgerüstet mit wasserdichter Matschhose, Regenjacke, Polizeiauto, Kuschelhase, Fläschchen, konnte es losgehen. Ob ich mir Sorgen mache? Nein. Das machen die drei schon: mein Mann, sein bester Freund und Julius – zwei Männer und ein Baby. Was soll da schiefgehen? Mama hat ja vorsorglich noch ein Lammfell eingepackt, falls die Temperaturen ins Bodenlose sinken und das Kind nicht erfriert – Ende Juli... Ich denke Julius wird viel zu berichten haben, wenn er am Sonntag wiederkommt: „Da,da,da“ und so viele „uihhs“ und so. Und Mama wird dann ganz viel zuhören und knuddeln und so.

Zurück zu unserem Frühstück. Zur Stärkung gab's für jeden ein weiches Ei mit Toast, dazu für mich einen selbstgemachten Eiskaffee – einfach kalte Milch, etwas Zucker und ein paar Eiswürfel in einen Cocktailshaker geben, ordentlich schütteln und dann ein Tässchen Kaffee zufügen. Verrühren. Fertig. Für den Kleinen gab's Milch mit Zuckerstreuselrand. Und für jeden ein Glas Saft. Weil's ein so besonderes Frühstück an so einem besonderen Tag war, habe ich was feines Süßes gemacht: Mascarpone-Zimtzucker-Frenchtoast mit Obstsalat.


Der Saft – sehr lecker! Purer Fruchtgenuss. Schmeckt 100% nach Erdbeere und Aprikose. Obwohl ich den Saft zur Hälfte mit Leitungswasser gemischt habe. Alain Milliat produziert eine grosse Palette an Säften, Nektaren und Marmeladen in Frankreich. Neben „normalen“ Frucht- und Gemüsesäften aus Tomaten, Karotten, Ananas und Birnen, bietet er auch extravagante Sorten wie Feigensaft, gelben Tomatensaft, roten Merlot-Weintraubensaft und weissen Chardonnay-Traubensaft u.a. an.




Dass nicht immer alles so reibungslos geht, wie es auf den Fotos scheint, besagt diese kleine Aufzählung: als das Frühstück fertig war, waren die Eierlöffel verschwunden – versteckt vom Meister. Lagen in der Badewanne. Die Milch wurde quer über den Tisch verschüttet. Macht nix. Trocknet. Blöder wäre der Saft gewesen. Mein Ei war kalt bis Julius seins gegessen hatte. Eierwärmer wären wirklich mal einen Anschaffung.



Ein schönes Wochenende und Tschüß. Bis nächste Woche dann.  

Montag, 21. März 2011

lovely food package maniac oder salat mit gebackenen weichkäse und himbeercoulis







Manchmal (!) ist die deutsche Sprache unsexy: Lebensmittelverpackungen. Wer hat sich das nur ausgedacht? Das ist doch nicht schön. So plump. 8 Silben und dabei 8 Vokale auf 16 Konsonanten. Das kann einfach nicht gut sein. Das englische Wort food package hingegen klingt da schon wesentlich weicher.

Nun, um auf den Punkt zu kommen: Ich liebe schöne Verpackungen – für Lebensmittel. Ja, richtig gelesen. Wenn ich z.B. einen Stadturlaub mache, gehe ich wahnsinnig gerne in schöne Supermärkte. Da könnte ich Stunden verbringen. Wie auch auf der Website lovelyfoodpackage. Dort findet man die schönsten Verpackungsdesigns aus der ganzen Welt... Ach, sieh mal einer an. Da entkommt mir aus dem Geschreibe ein doch ganz annehmbares Wort für Lebensmittelverpackungen: Verpackungsdesign. Sicher, kein neues Wort. Und nicht ganz deutsch. Aber damit kann ich leben.

Nun habe ich bei Alnatura – da gehe ich übrigens wahnsinnig gerne einkaufen – diese hübschen kleinen Weichkäsetaler entdeckt und gleich mitgenommen. Und vorher bezahlt. Wobei ich der Kassiererin nicht ganz folgen konnte, denn ich war in Gedanken schon beim Salat und bei dem Mohn und dem Sesam und den Himbeeren...

Und wo ich jetzt schon dabei bin, beim Niederschreiben dieser wunderbaren Zutaten: ich mag sie – die deutsche Sprache. Sehr sogar. Und damit Ihr seht wie sehr ich mit ihr im Reinen bin, ein paar ausgewählte wunderschön klingende deutsche Obst-, Gemüse-, und Gewürz-, und Kräuternamen: buttermilch, zitrone, lauch, rosmarin, mandarine, vanille, rhabarber, mohn, pflaume, mirabelle, zimt, koriander, waldmeister, pampelmuse, sesam, rahm, bauernbrot, brunnenkresse und und und