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Donnerstag, 12. Februar 2015

sneak preview // blogtour // unser neues buch // PICKNICK // verlosung


Das sieht nach Grillen und Picknick aus? Richtig! Und daher wünschen wir uns alle bitte schnell den Frühling, den Sommer oder irgendwas mit warmen Tagen herbei, damit Ihr die ganzen wunderbaren Rezepte und Ideen aus unserem neuen Buch "Picknick" ausprobieren könnt.


In meinem Kapitel geht um die Karibik, in der ganzen Vielfalt ihrer Lebendigkeit, ihrer Farben und Aromen. Dies hier ist mein karibisches Rezept für Schweinefleisch-Jerk-Spiesse. Saulecker, übrigens! 


  
Innerhalb einer Woche, begonnen am gestrigen Mittwoch, könnt Ihr uns auf einer visuellen Blogtour begleiten und in jedem dieser Blogs ein Rezept aus dem Buch und anderes erhaschen. Gestern hat Rike von Lykkelig den Start gemacht. Morgen geht es mit Jessica von Törtchenzeit weiter. Am 14. Februar sind Lisa und Julia von Liz & Jewels dran und den krönenden Abschluß macht Dani von Klitzeklein




  
Jeden Tag dieser Woche könnt Ihr auf diesen Blogs vorbeischauen und Euch überraschen lassen. Und als Bonbon verlosen wir insgesamt 5 PICKNICK-Kochbücher!


Bacardifeeling am Rheinstrand!




Ihr braucht nur die in den jeweiligen Posts versteckten Buchstaben zu einem sinnvollen Lösungswort zusammenzufügen und bis zum 22.2.2015 an picknick@umschau-verlag.de zu schicken. Die Gewinner werden per Email benachrichtigt. 


Viel Glück und alles Liebe!
*  Eure la petite cuisine  *


Montag, 9. Februar 2015

Hurra // Die drei Gewinner des Buches "Super Smoothies"


Making off - "Super Smoothies"

Erst mal vielen herzlichen Dank für Eure zahlreichen Glückwünsche zum Buch!Es freut mich wirklich, dass Euch die ersten Einblicke so gut gefallen haben. 

Making off - "Super Smoothies"



Ich wiederum habe mich sehr über Eure tollen Smoothie-Kombinationen gefreut.

Hier eine kleine Auswahl der tollen Mixturen:



1. Kokoswasser, Limette, Minze, Kokosblütenzucker

2. Avocado, Limette, Minze, Chia-Samen

3. Banane, Milch, Chai-Gewürzen, Haferflocken

4. Banane, Mandarine, Zitrone, Kaki, Avocado, Joghurt, Orangensaft

5. Ananas, Gurke, Kokoswasser, Ingwer

6. Spinat, Banane, Zimt, Nüsse

7. Mango, griech. Joghurt, Orange, Limette, Ingwer

8. Wassermelone, Erdbeeren

9. Erdbeer, Basilikum

10. Banane, Kokosjoghurt, Agavendicksaft, Matcha

Making off - "Super Smoothies"

Jetzt will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen.


Das sind die Gewinnerinnen des Buches "Super Smoothies":

Die Glücklichmacherin
Julie
Sabine Z.


Herzlichen Glückwunsch! Und viel Freude damit!
Bitte schickt mir schnell an la-petite-cuisine@online.de Eure Adresse, dann macht sich Euer Exemplar bald auf den Weg.

Making off - "Super Smoothies"
 Have fun mixing!

Dienstag, 11. November 2014

kinderküche // riesenhunger oder das geheimnis richtig guter steinröstknödel

 
Es lebten einst ein großer und ein kleiner Steinbeisser-Riese in den lichten und duftenden Wäldern von Hollerbürgen.


Sie lebten in einer großen Höhle, in der sie es sich mit allerlei Laubwerk und Moos äußerst gemütlich gemacht hatten. Im Sommer schliefen sie manchmal vor der Höhle und genossen die Kühle des Waldbodens und hörten dem beruhigenden Geplätschers des kristallklaren Bergbaches in ihrer Nähe zu.

  
Dabei konnte man vorzüglich einschlafen, fand der kleine Riese. Im Winter jedoch, wenn es bitterkalt war, heizten sie ordentlich ihren Ofen, erzählten sich Geschichten und tranken Zwiebelkrauttee, ein wahres Wunderkraut, sage ich Euch. Beide liebten es sehr wenn die Sonne durch die Wipfel in ihre Höhle fiel und die Tautropfen sachte auf ihr Dach tropften. Dann lagen sie in ihrem Blätterbett und überlegten was sie Schönes unternehmen könnten. Es gab ja so viele Möglichkeiten: Bäumerollen, Waldseebaden, Moosflechten, Blätterpuzzeln, Versteckenspielen, Staudammbauen. Wie sollte man sich da entscheiden?

  
Ihre zweite Lieblingsbeschäftigung war das Essen. Aber leider war es manchmal so, dass dem großen Riesen Dinge schmecken, bei dessen bloßer Anblick es dem kleinen Riesen das dünne Barthart kräuselte. 

   
Jeder hatte natürlich auch seine Lieblingsspeise. Der große Riese liebte buntes Pilzallerlei. Der kleine Riese mochte geröstete Steinknödel für sein Leben gern. Ich mögt Euch jetzt fragen was Steinknödel sind. Ihr könnt es Euch nicht vorstellen? Nun, Steinbeisser-Riesen sind groß und haben so starke und große Zähne, dass kleine und große Steine wahre Leckerbissen für sie sind. Ihr glaubt mir nicht? Dann hört weiter zu. 

  
Das Problem bei der Steinknödelsache war, dass das Zubereiten äußerst zeitaufwendig und mühsam war. Daher konnte er höchstens, aber auch nur allerhöchstens, einmal im Monat den großen Riesen überreden, sein Lieblingsessen zu machen.
  
Es fing schon damit an, dass Steinknödel nicht einfach so zu kaufen waren, wobei die Hollerbürger-Steinbeisser-Riesen weder Geld kannten, noch überhaupt je ein Geschäft gesehen hatten. Also mußte man Steinknödel im Wald suchen. Aber die lagen auch nicht einfach auf dem Waldweg herum. Manchmal suchten sie mehrere Stunden für zwei große Portionen. Riesen brauchen viel zu essen und große Portionen. Dabei wühlten sie mit Händen und Füßen in der Walderde oder hielten im Bergbach Ausschau nach den seltenen Köstlichkeiten. Am liebsten aber mochte der kleine Riese sie nicht im Ganzen, sondern in Stücken. 

  
Und hier begann der wirklich mühsame Teil dieses Essens. Denn Steinknödel, wie der Name schon sagt, bestehen aus Stein, nun, einem besonderen Stein, und diesen konnte man nicht einfach mit einem Messer zerteilen oder mit der Hand auseinanderbrechen. Und zu groß, um einfach so in den Mund zu nehmen. Nein, so einfach war das nicht. Lange hatte der große Riese gebraucht um das Geheimnis des Knödelteilens herauszufinden. Aber irgendwann hatte er herausgefunden, dass man sie einen steilen Berg hinunterschubsen mußte, wobei sie unten angekommen in viele Teile zerfielen.
 


  
Jedes Mal wenn sie oben auf einem Berg standen und die Knödel rollten, hüpfte der kleinen Riese von einem Fuß zum anderen, dass der Waldboden nur so bebte und quietschte vor Vorfreude und Begeisterung angesichts der bald unten zerbrechenden Knödel und des bevorstehenden Essens. Ach, war das jedes Mal wieder eine wunderschöne Aufregung. 



 
Manchmal dachte sich der große Riese, schon allein wegen der großen Freude, die der kleine Riese an der Zubereitung hatte, sollte er ihm die Freude doch öfter bereiten. 

Wenn die zerbrochenen Steine unten lagen, stiegen sie hinab, stopften die Teile in ihre riesigen Taschen und schleppten das wertvolle Gut unter Ächzen und Schnaufen in ihre Höhle. 


 
 
Mit leuchtenden Augen sah der kleine Riese zu, wie der große Riese ein Feuer entfachte und die Steinknödelteile röstete. Dazu gab es dann manchmal Pilzallerlei. Dabei entstand ein unbeschreiblich guter Duft nach Zuhause- und Zusammensein.

  
Der kleine Riese holte zwei Teller aus dem Schrank und deckte den Tisch. 


  
Im schwachen Schein des Mondes und einer Kerze saßen sie dann zusammen und aßen schwatzend die dampfenden Röststeinknödel und das Pilzallerlei. Wenn dann nicht mehr ein einziger Krümel auf den Tellern war saßen sie noch eine Weile glücklich und zufrieden zusammen, bis der große Riese den kleinen müden Riesen in sein Blätterbett legte und ihm eine geruhsame Nacht wünschte.




 Ende
  
W 

Samstag, 17. Mai 2014

was soll ich mir aufs brötchen schmieren? ein ausführlicher und aufschlussreicher bericht über margarine und butter



Wenn ich ehrlich bin habe ich noch nie sonderlich viel über Speisefette nachgedacht. Ihr etwa? Nun, ich weiß, dass Risotto ohne Butter und Sahne kein Risotto ist, das Pasta ohne Olivenöl und Parmesan etwas fehlt und das Butter auf frischem Brot eine Köstlichkeit sind. Aber ich bin ja immer dafür zu haben mein Wissen zu erweitern. Konfrontiert mit dem Thema gerät man unweigerlich ins Nachdenken und Überdenken von diesem wichtigen, und doch oftmals so verpönten, Bestandteil unserer Ernährung: Fett.

Es ist nicht leicht den Überblick zu behalten bei den vielen unterschiedlichen Speisefetten, den tierischen und den pflanzlichen. Was sind überhaupt gesättigte und ungesättigte Fettsäuren? Und dann auch noch die Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren. Gehört und gelesen hat das sicher schon jeder. Aber so wirklich wissen, was das bedeutet? Also ich wußte es nicht. Und ich muß leider gestehen, ich habe es noch immer nicht wirklich verstanden – was ich nicht gerne zugebe. In Naturwissenschaften war ich nie sonderlich gut und wenn man von Fettsäuren liest geht es um viele Atome, Kettenlängen, Doppelbindungen und Formeln. Und ich will Euch hier nicht einen Exkurs in Fettchemie liefern, den ich auch nicht verstehe. Wen es interessiert, hier gebe ich Euch ganz elegant den Link über Fettsäuren.





Warum ich Euch mit den Fett-Thema daherkomme?

Vor einigen Wochen erhielt ich eine Einladung von Rama. 12 Blogger wurden in das ländliche, 1890 erbaute, Schlösschen nach Dassow eingeladen. Hier ging es fast rund um die Uhr um Speisefette. Sieben angenehme und sehr nett verpackte und verbrachte 7 Stunden lang. Der kurzweilige Tag begann mit einer Fahrt ins Rapsfeld (übrigens liegt der Rapsanbau in Deutschland an erster Stelle, gefolgt von Sonnenblumen und Lein. Andere Ölsaaten, wie Sojabohnen, Erdnüsse, Sesam und Kokos brauchen ein subtropisches oder mediterranes Klima), ging weiter mit einem kleinen Vortrag über Speisefette und Herstellung selbstgemachter Margarine aus Kokosfett, Eigelb und Öl, aufgeschlagen auf Eiswasser. Spannend! Zum krönenden Abschluss kochten wir zusammen mit dem äußerst charmanten Koch Frank Schicker ein grandioses 5-Gänge-Menü. Jeder einzelne Gang war eine Wonne. Mein neuer, daraus entstandener Wunsch: Einmal mit einem unprätentiösen Sternekoch in einer Profiküche ein Menü kochen! Träum!






Gebackene Ziegenkäsepralinen auf Wildkräutersalat


Bevor aber ein arbeitsamer Sonntag bevorstand, fanden wir uns alle auf der Terrasse von Schloß Lütgenhof ein. Das traumhafte Anwesen war umgeben vom Charme längst vergangener Zeiten. Ich stellte mir dort auf der Terrasse eine illustre Künstlergruppe vor, die zu irgendeiner Feierlichkeit zusammengekommen waren. Lotte Lenya und Kurt Weill händchenhaltend. Tucholsky und Brecht zigaretterauchend. Thomas Mann am Glas nippend und in die Ferne blickend. Eine unendliche Ruhe, bis die Oberkeller zum Dinner bitten. So in etwa habe ich mich gefüllt, allerdings in Lederjacke und mit Kamera in der Hand. 














Vortrag über Raps im Rapsfeld (Petra Böttcher, Bauernverband)

Margarine selbermachen


 Nun, um zum Thema zurückzukommen. Um 1860 wurde die erste Margarine, als weitaus günstigerer und haltbarerer Buttersatz hergestellt, mit der man heute nicht mal mehr quietschende Türen schmieren würde... Aber irgendwann begann der Siegeszug der Margarine. In den etlichen Jahrzehnten hat sich in der Margarine-Produktion viel getan, sodass in den 50ern des letzten Jahrhunderts, die erste rein pflanzliche Margarine auf den Markt kam. Trotz alledem: Margarine ist und bleibt ein sehr künstlich hergestelltes Produkt, ist aber objektiv gesehen nicht schlechter oder besser als Butter.



Lammrücken auf Kräuterkruste mit Polentarauten


Es gibt beide Seiten: die Margarine-Verweigerer- und Liebhaber, sowie und die Butter-Verweigerer- und Liebhaber. Für beide Parteien finden sich Vor- und Nachteile. Um nur eins vorweg zunehmen: Butter und Margarine bestehen beide zu 80 Prozent aus Fett und haben ungefähr gleich viele Kalorien. Daraus ergibt sich, dass man sich generell nicht massenweise Butter oder Margarine aufs Brot schmieren sollte, obwohl ich zugeben muß: ein Käsebrot ohne Butter ist nix. Und Nutella schmeckt auch nur auf einem mit kalter Butter bestrichenen Brötchen. Ihr seht schon, ich bin ein Butterliebhaber. Ja, ich liebe die leichte Kälte und Härte auf einem frisch gebackenen Brot. Und ich stelle Butter immer in den Kühlschrank. Weiche, warme Butter ist etwa so schlimm wie warmer Weisswein. Diese Konsistenz und den Geschmack, das bekommt Margarine einfach nicht hin. Muß ich einfach feststellen. Wenn ihr aber weiterlesen möchtet, komme ich, bei all meiner Liebe zur Butter, zu dem Schluss, dass es wohl das gesündeste für Mensch, Tier und Umwelt ist, weder Butter, noch Margarine zu konsumieren, und alternativ z.B. Kokosöl zu verwenden, was aber recht teuer ist. Auf jeden Fall ist das Thema Fett ein spannendes, aber auch komplexes Gebiet, über dass es sich lohnt nachzudenken. Mir hat dieser schöne Aufenthalt ein Wochenende mit Bloggern beschert, die ich noch nicht kannte und kennenlernen durfte, wie Markus, der Backbube, Kathi von Deck-schon-mal-den-Tisch, Yvonne von Puppenzimmer, Tina von Lunchforone und ermöglicht diejenigen wiederzusehen, die ich schon kannte (Birgit von emmabee, Bianca von elbcuisine, Britta von Glasgeflüster, Heike von Relleomein, Sarah von SarahsKrisenherd und Renate von Titatoni). Darüber hinaus hat es mir eben den Impuls gegeben, mich mit diesem Thema sehr gründlich und objektiv auseinanderzusetzen. 

Foodstylist Christoph Hoefs, der uns alles so schön angerichet hat!

Gebratener Ostseelachs auf Risotto




  
Hier noch ein paar Fakten:



Pluspunkte Butter:

1) weitestgehend natürliches Produkt (Rohmilch wir auch hocherhitzt, wobei die Keimflora und die Proteine und Enzyme verändert oder gar zerstört werden. Nur bei der Rohmilch Butter von der Alm kann man von wirklich einem natürlichen Produkt ausgehen.)

2) viele gesunde Fettsäuren

3) besitzt von Natur aus Vitamine

2) besserer Geschmack



Minuspunkte Butter:

1) enthält Transfette (=ungesättigte Fettsäuren, die ungünstig bei hohen Cholesterinwerten sind. Als besonders problematisch gelten die Transfette, die sich bei der künstlichen Härtung bilden)

2) ein tierisches Produkt, bei dem Tiere ausgebeutet werden



* * * * *


Pluspunkte Margarine:

1) (vorwiegend) pflanzliches Produkte

2) heutzutage sehr geringfügige Transfette



Minuspunkte Margarine:

1) industriell und künstlich gefertigtes Produkt

2) Vitamine werden künstlich zugesetzt






Ricotta-Rhabarber-Tarte
Herstellung von Butter:
Butter wird aus dem Rahm der Milch gewonnen. Um ein Kilogramm Butter herzustellen, sind 25 Liter frische Milch beziehungsweise 2,5 Liter Rahm nötig, die der Kuh, die es eigentlich für ihr Kälbchen braucht, genommen werden. Die Buttererzeugung erfolgt in mehreren Schritten: Die Rohmilch wird gereinigt und in der Zentrifuge vom Rahm getrennt. Er enthält zwischen 38 bis 42 Prozent Fett. Übrig bleibt die Magermilch. Danach wird der Rahm pasteurisiert, also auf 90-105 Grad erhitzt. Dabei werden die Keimflora, Proteine und Enzyme verändert oder gar zerstört. Anschließend wird der Rahm auf eine Reifungstemperatur von 13 bis 16 Grad abgekühlt. Bei Sauerrahmbutter wird dem Rahm Milchsäurebakterien zugefügt. Süßrahmbutter wird ohne diesen Zusatz fertiggestellt. Abschließend wird der Rahm solange geschlagen, bis sich die sogenannten Butterkörner von der Buttermilch trennen. Übrig bleibt die Buttermasse, die geformt und verpackt wird.

Herstellung von Margarine:
Zunächst wird das pflanzliche Rohmaterial raffiniert, um es genießbar zu machen. Dabei werden bittere Gerüche und Geschmacksstoffe entfernt. Diese Raffination nimmt Einfluß auf die Fettmoleküle, weil sie dabei stark erhitzt werden und sich verändern. Dabei entsteht u.a. Glycerol-Fettsäure-Ester, eine Verbindung, bei der noch nicht klar erweisen ist, wie es der Körper aufnimmt und verarbeitet. Margarine ist eine Emulsion, bestehend aus gehärteten und ungehärteten Fetten, sowie Wasser oder Magermilch mit einem Fettgehalt zwischen 80-85%. Zur Aromatisierung werden Säuerungsmittel wie Milchsäuere, Zitronensäure Sauermolke oder Joghurtkulturen beigemischt. Die gelbliche Farbe der Margarine stammt meist von zugesetztem Beta-Carotin. Verbreitet ist außerdem die nachträgliche Zugabe der fettlöslichen Vitamine A, D und E, da während der Herstellung die meisten natürlichen Vitamine zerstört werden. Damit das Öl nicht ranzig wird, wird es mittels chemischer Verfahren gebleicht. Um eine Streichfestigkeit der meist flüssigen Fette zu erreichen, werden entweder Emulgatoren oder Verdickungsmittel wie Gelatine, Pektin oder Milcheiweiß. Bei konventionellen Margarinen erfolgt die Härtung jedoch vor allem durch die Hydrierung der Fette.

  
FAZIT: Prinzipiell kann man sich aussuchen, ob man lieber Butter oder Margarine verwendet. Wer allerdings erhöhte Cholesterinwerte hat, sollte wohl besser eine Margarine ohne gehärtete Fette nehmen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt unbedingt auf die Zusammensetzung zu achten, indem man auch das Kleingedruckte – die Zutatenliste – liest. Beim Kauf von Margarine sollte grundsätzlich auf Pflanzenmargarine zurückgegriffen werden, die frei von gehärteten Fetten ist und möglichst Rapsöl enthält. Dabei ist vor allem das Verhältnis der Fette zueinander wichtig: So sollte das Verhältnis bei Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren höchstens bei 5:1 liegen. Hochwertige Margarinen sind frei von solcherlei schädlichen Nebenprodukten, also Transfette.