Freitag, 10. Juli 2015

kleine ode an das abendbrot und an den ausklang des tages // mit philadelphia luftig & lecker

























Dies wird eine kleine Ode an das Abendbrot. An das Abendessen. Den Abend als Ausklang des Tages, wenn langsam Ruhe einkehrt.



Ich finde es gibt nichts Schöneres als mit lieben Menschen, mit Zeit und Muse, zu kochen und zu essen. Das ist für mich ein Sinnenerlebnis. Egal ob Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot.



Aber das Abendbrot hat für mich einen ganz besonderen Stellenwert. Als Kind fand ich es schön, wenn alle am Tisch saßen. Vielleicht erzählte man sich etwas vom Tag oder auch nicht. Aber alle waren da. Heute, erwachsen und Mama geworden, finde ich auch das Abendbrot ein wichtiges Beisammensein. Wir essen immer gemeinsam zu Abend. Keiner steht auf oder macht irgendetwas zwischendurch. Es kehrt langsam etwas Ruhe ein. Der Abend wird eingeläutet. Das alltägliche Ritual beginnt. Abendbrot, noch ein bißchen Spielen, Zähne putzen, mit Mama im Bett toben, vorlesen, kraulen und Gutenachtküsschen geben.



Genauso schön finde ich aber auch einen lustigen, fröhlich Hinterhof-Abendbrot-Schmaus mit lieben Freunden und/oder Familie. Es ist wunderbar lauschig-sommerlich, alle sitzen um einen großen Tisch herum und erzählen vom Tag, von der Woche oder anderen Begebenheiten. Meinem Seelenfrieden tun beide Abendbrot-Varianten unsagbar gut. Abends kann ich diesen Frieden genießen, ob alleine oder zu zweit auf dem Balkon sitzend inmitten einer lieben, kleinen Gruppe von Menschen, die zusammenkommen, um Zeit miteinander zu verbringen und gemeinsam zu essen. Ich bin ganz klar ein Abendmensch. Und eine Nachteule.



Zusammen kann man vorher ein paar Häppchen und Snacks vorbereiten, wie zum Beispiel Zwiebelbaguette gefüllt mit einer Mischung aus Philadelphia Kräuter der Provence, Knoblauch und Speck. (Rezept siehe oben). Die Philadelphia Luftig & Lecker Serie ist jetzt neu, nämlich luftig lecker aufgeschlagen und gibt es in den Geschmacksrichtungen Kräuter der Provence, Klassik und Olive.



Auch leicht und fix zuzubereiten sind die Bruschetta, belegt mit dem Philadephia Klassik und kleinen Kirschtomaten aus dem Ofen, die dann ihre volle Süße und Saftigkeit offenbaren. Fein crunchy wird's mit den gerösteten Kürbiskernen. Die Frischkäsekugeln mit verschiedenen Toppings wie Schnittlauch, Cranberrys, Sesam, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne sind auch eine Wonne. Das Schöne daran: Man kann nach Lust und Laune variieren. Bunter Pfeffer, Salzflocken, Petersilie, Rosmarin oder Mohn passen dafür auch hervorragend. Da helfen auch gerne Kinder mit.



Etwas aufwendiger geht es natürlich auch. Mein persönlicher Favorit waren die Süßkartoffel-Thymian-Latkes mit Philadelphia und Lachs. So lecker! Überhaupt haben mir Kräuter der Provence und Klassik am besten geschmeckt und sind so vielseitig verwendbar. Die Crepes und Windbeutel kann man wie oben beschrieben füllen, aber auch gerne seiner Fantasie und seinem Geschmack anpassen.

Und wißt Ihr was? Ich freue mich heute schon total auf unser Abendbrot. Mal wieder kommt ein Großteil unserer Familie zusammen. Gibt es einen Anlass? Nicht so wirklich. Einfach so. Aber es gibt (mal wieder) japanische Abendbrot-Häppchen (auch Sushi) genannt. Mhhhh!

Habt ein wunderschönes Wochenende und genießt heute Euer Abendbrot!
Eure la petite cuisine

                                                                                 * * *


Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit Philadelphia. Alles drumherum basiert auf meiner Sichtweise.

Freitag, 19. Juni 2015

über kreativität und krautsalat














 
Seid Ihr schon mal Eurer Muse begegnet? Ich meine so mit voller Wucht und krawumms? Ich bin froh, dass ich keine blauen Flecken davon habe. Zurück geblieben ist aber ein Gefühl von Fülle, von Ausgefülltsein und von Freude über die Fähigkeit so in mich versunken arbeiten zu können. Quasi auch blaue Flecken, nur in schön. Aquamarinblaue, türkisblaue, blaubeerblaue, capriblaue, bergseeblaue, azurblaue, himmelblaue, mitternachtsblaue und ozeanblaue Flecken auf meiner Seele. 


Kreativität verläuft nicht linear. Sie kommt und geht. Wann es ihr paßt. Auch manchmal wenn es mir nicht paßt. Aber das ist selten. Manchmal geht sie auch ihre Umwege und läßt auf sich warten. Dazu gesellt sich oft Unlust. Ihr habt das vielleicht gemerkt. War ruhig hier die letzten Monate. Und ich wollte mir die Ruhe gönnen, für mich und den Blog. Nichts tun kann so herrlich sein, aber das ist ein anderes Thema. Wenn sie also endlich da ist, Madame Muse, läßt sie sich nicht bremsen, das Biest. 


Als wir uns trafen - so mit krawumms - ging es um Essen. Genau genommen um Salat. Grillsalate. Für einen Kunden. Dabei sollten bestimmte Salatprodukte im Spiel sein. Soweit eine klare Aufgabenstellung. 


Und dann ging das Abenteuer im Kopf los: Welche Farben, welche Texturen, welche Geschmackskombinationen, welcher Look, welches Licht, welche Stimmung, welche Requisiten. Ich kann mich da meistens sehr schön fallen lassen und meine Gedanken nehmen mich mit auf diese Reise. Ich liebe das. Alle meine Sinne sind dann gespannt und zugleich frei wie ein an der Wäscheleine gespanntes, weißes Laken, dass nach unten locker im Wind flattert. Könnt Ihr Euch das vorstellen? Eine Art Anspannung und Entspannung zugleich. Sehr sinnlich. 


Ich muß sagen, ich habe noch nie versucht, meine Kreativitätsschübe in Worte zu fassen. Es führt mir aber hier und jetzt (deswegen mag ich das (Auf)schreiben) so gerne) wunderschön vor Augen, wie sehr ich liebe, was ich tue, wie sehr mein ganzer Körper, mein ganzer Geist dabei ist. Das ist eben nicht einfach ein Job, den ich da mache, das bin ich, der da schafft und werkt. Mein ganzes Ich. Mein Sein. Meine inneren Kämpfe. Meine Erfahrung. Mein gelebtes Leben. All das fließt in meine Arbeit ein. 


Wenn man trendy und hip sein möchte sagt man: "Ich bin grad im „flow“".

Aber das englische Wort trifft es gut, sogar sehr gut. Alles fließt. Aus einem heraus. Die Ideen. In Wellen. Wie das blaue Meer. 


Ach, und wie es da so aus mir herausfloß, diese ganze tollen Ideen und Bilder und ich so unendlich im Fluß war (anders als sonst), vergaß ich darüber des Kunden Salat. Uups.


Das Dumme war, dass es mir erst auffiel, als alle sechs Motive fotografiert waren – eben ohne besagten Salat. Ähm. Auf einmal meldete sich wieder mein Verstand: Irgendetwas stimmt an der Strecke nicht. Bis ich drauf kam, dass ich völlig und gänzlich am Thema vorbei gearbeitet hatte. So völlig eins mit mir selbst und meiner Muße. Schön für mich.


Nun, jetzt hätte ich mich ärgern können, dass die eigentliche Arbeit gar nicht fertig war, das ich mich so unvernüftig habe treiben lassen. Aber das tat ich nicht. Warum auch? Da war etwas Neues mit mir geschehen oder ich habe es zugelassen. Noch nie Dagewesenes. Es hatte wahrlich etwas Befreiendes und etwas zutiefst in mir Ruhendes. Nämlich, dass ich auch mal ohne meinen Verstand arbeiten kann, der mir dauert sagt, was ich zu tun und zu lassen habe. Ich kann und darf meinen Verstand auch mal ausschalten. Ja! Der will mir nämlich dauert und immer dazwischenfunken. Ok, anscheinend nicht dauert und immer. Ich habe etwas gelernt. Bei der kreativen Arbeit etwas ganz Essentielles für mich. Lernen ist Bewegung und Prozess. Hoffentlich bis an mein Lebensende.


Ich habe gelernt, dass mein so oft dominierender Verstand, mein oft alles beherrschender Kopf das Feld räumen und meinem Gefühl und meinem Bauch die Regie übernehmen lassen darf. Wie geht es Euch so? Seid Ihr mehr Kopf oder Bauch? Beides? Wie fühlt Ihr Euch damit?


Am Ende mußte ich natürlich beim Kunden um zwei Tage Aufschub bitten. Ich hab die Wahrheit gesagt und er hat's mit Humor genommen. Und aus den Bildern und den Gedanken ist dieser Blogpost entstanden.



*Nur so nebenbei. Mein beruflicher Alltag läuft weiß Gott nicht immer so ab. Es gibt auch richtig viel Ätzendes, wozu ich manchmal keinen Bock hab. So! Ich glaube mein Kopf würde sich nämlich bedanken, wenn ich meinem Bauch immer so viel Spielraum ließe. Und es ist nicht immer alles so glitzernd und schön. Aber daher sind eben diese Inseln so traumhaft, wo man sich so schöne blaue Flecken holen kann, siehe oben.*

Donnerstag, 12. Februar 2015

sneak preview // blogtour // unser neues buch // PICKNICK // verlosung


Das sieht nach Grillen und Picknick aus? Richtig! Und daher wünschen wir uns alle bitte schnell den Frühling, den Sommer oder irgendwas mit warmen Tagen herbei, damit Ihr die ganzen wunderbaren Rezepte und Ideen aus unserem neuen Buch "Picknick" ausprobieren könnt.


In meinem Kapitel geht um die Karibik, in der ganzen Vielfalt ihrer Lebendigkeit, ihrer Farben und Aromen. Dies hier ist mein karibisches Rezept für Schweinefleisch-Jerk-Spiesse. Saulecker, übrigens! 


  
Innerhalb einer Woche, begonnen am gestrigen Mittwoch, könnt Ihr uns auf einer visuellen Blogtour begleiten und in jedem dieser Blogs ein Rezept aus dem Buch und anderes erhaschen. Gestern hat Rike von Lykkelig den Start gemacht. Morgen geht es mit Jessica von Törtchenzeit weiter. Am 14. Februar sind Lisa und Julia von Liz & Jewels dran und den krönenden Abschluß macht Dani von Klitzeklein




  
Jeden Tag dieser Woche könnt Ihr auf diesen Blogs vorbeischauen und Euch überraschen lassen. Und als Bonbon verlosen wir insgesamt 5 PICKNICK-Kochbücher!


Bacardifeeling am Rheinstrand!




Ihr braucht nur die in den jeweiligen Posts versteckten Buchstaben zu einem sinnvollen Lösungswort zusammenzufügen und bis zum 22.2.2015 an picknick@umschau-verlag.de zu schicken. Die Gewinner werden per Email benachrichtigt. 


Viel Glück und alles Liebe!
*  Eure la petite cuisine  *


Montag, 9. Februar 2015

Hurra // Die drei Gewinner des Buches "Super Smoothies"


Making off - "Super Smoothies"

Erst mal vielen herzlichen Dank für Eure zahlreichen Glückwünsche zum Buch!Es freut mich wirklich, dass Euch die ersten Einblicke so gut gefallen haben. 

Making off - "Super Smoothies"



Ich wiederum habe mich sehr über Eure tollen Smoothie-Kombinationen gefreut.

Hier eine kleine Auswahl der tollen Mixturen:



1. Kokoswasser, Limette, Minze, Kokosblütenzucker

2. Avocado, Limette, Minze, Chia-Samen

3. Banane, Milch, Chai-Gewürzen, Haferflocken

4. Banane, Mandarine, Zitrone, Kaki, Avocado, Joghurt, Orangensaft

5. Ananas, Gurke, Kokoswasser, Ingwer

6. Spinat, Banane, Zimt, Nüsse

7. Mango, griech. Joghurt, Orange, Limette, Ingwer

8. Wassermelone, Erdbeeren

9. Erdbeer, Basilikum

10. Banane, Kokosjoghurt, Agavendicksaft, Matcha

Making off - "Super Smoothies"

Jetzt will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen.


Das sind die Gewinnerinnen des Buches "Super Smoothies":

Die Glücklichmacherin
Julie
Sabine Z.


Herzlichen Glückwunsch! Und viel Freude damit!
Bitte schickt mir schnell an la-petite-cuisine@online.de Eure Adresse, dann macht sich Euer Exemplar bald auf den Weg.

Making off - "Super Smoothies"
 Have fun mixing!