Wie ich hier schon kürzlich kundtat, liebe ich
Sushi. Meine ganze Familie liebt Sushi. Das macht es leichter in
regelmäßigen Abstand an die Reisteilchen zu gelangen.
Allerdings habe ich mir nach dem
Neujahrs-Sushi vorgenommen, endlich einmal Sushi selbst zu machen. Und
was eignet sich besser dafür als ein Geburtstag? My sweet little 3.
Blog-Geburtstag!
Statt eines Teiges rührte ich nun in
der Küche den Reisessig unter den gegarten Reis, schälte und
schnitt Avocado und Gurken und bereitete den rohen Fisch und die
Surimimasse vor. Surimi ist der Krebsfleischersatz, bestehend aus
kleingehäckseltem Fisch, Eiweißmasse, Zucker und Salz.
Bei mir macht sich immer eine Vorfreude
mit leichter Nervosität breit, wenn ich etwas das erste Mal koche
oder zubereite. Ich glaube es wie mit allen Dingen, die man zum
ersten Mal macht: die Vorfreude, auf das, was entsteht und was man da
zaubert und die leichte nervöse Anspannung, ob das auch alles so
funktioniert. Und es funktionierte!
Der Reis war zwar vielleicht in gaaanz
perfekt, ließ sich aber ganz gut verarbeiten. Der letzte Freitag war
ein wunderschöner Endejanuartag. Die Sonne schien herein und ich
belegte und rollte in wunderbarer Wochenend-Geburtstagslaune meine
Sushiröllchen.
Der Zufall wollte es, dass sich gerade
an diesem Freitagabend meine ganze Familie wieder zum Sushiessen
treffen wollte. Es gab nämlich mal wieder etwas zu feiern (und es gibt immer irgendetwas Schöne zu feiern). Diesmal das
bestandene Physikum meines Neffen.
Da sich Sushi gut alleine zubereiten
und fotografieren lassen, aber Essen in Gesellschaft einfach
tausendmal schöner ist, fuhr ich bei schönstem Wetter mit meinen
Geburtstags-Sushi auf dem Beifahrersitz Richtung Norden. Leider fuhr ich weniger,
als ich stand: Freitagabendstau. Das Kind schlief und die schön
eingepackten Sushi strahlten mich nahezu verführerisch an. Ich habe
wirklich mit mir gekämpft. Nun, eines kann ich ja essen. Ein zweites
ist auch nicht schlimm. Mit Sojasauce und Ingwer schmeckt's schon
besser, aber von den Californiarolls sind soo viel da, fällt gar
nicht auf, wenn da 'ne Rolle fehlt.... Fazit: Aber Ende des Staus
waren 3 Rollen weg. Und ich hatte meinen Blog-Geburtstag quasi im
Auto verbracht. Falls ich jemals wieder die Gelegenheit erhalte mit
fertigen Sushi durchs Land zu fahren, werde ich sie vorsichtshalber
im Kofferraum verstauen.
Das Ganze war jetzt nicht weiter
schlimm, unser Sushimaster hatte wohlweislich 1 kg Reis gekocht und
rollte schon fleißig als ich endlich ankam. Meine übrig gebliebenen
Sushiröllchen wurden mit großem Hallo sehr rasch als Aperitif in
der Küche verspeist. Dazu Prosecco und viel gute Laune.
Happy Birthday my little Blog!
























































