Montag, 24. Februar 2014

Märchenhaft, aber kein Märchen // Schneewittchen-Salat mit sieben Zutaten // Mach mit beim Florette-Gewinnspiel und gewinne eine Reise nach Paris!














Nun, Ihr seid alle schon groß, Ihr kennt vermutlich das Märchen von Schneewittchen und den sieben Zwergen:

Schneewittchen ist schön, die Königin ist bös'. Schneewittchen erstickt am vergifteten Apfel der garstigen Königin und liegt fortan im gläsernen Sarg bei den sieben Zwergen hinter den sieben Bergen. Doch das Schicksal will es, dass ein hübscher Königssohn sich beim Ritt vorbei in sie verliebt. Er scheint irgendwie zu ahnen, dass sie noch eine Chance hat und die Zwerge haben Mitleid mit ihm. Nun, muß er schnell handeln. Er hat wenig Zeit, ihr zu beweisen, dass er der Richtige ist, bevor sie stirbt (oder ist sie schon tot? Das habe ich nie so recht verstanden).

Er ist ein Mann der Tat, der Königssohn! Im Kühlschrank der Zwerge findet er die Florette-Salatmischung Duo Rucola & Feldsalat, einige Beeren, Brot und Wurzelgemüse. In Windeseile zaubert er einen märchenhaften Schneewittchensalat. 

Mit dem Teller in der Hand eilt er zum Sarg seiner Liebsten und siehe da, der liebreizende Duft des Königssohns Salat erweckt ihre Lebensgeister. Gemeinsam essen sie den Salat auf und dann wird zack zack Hochzeit gehalten.

* * *

So, dies ist meine Interpretation des märchenhaft frischen Florette-Salats, wie sieht Deiner aus?

Florette startet heute eine frische Frühlings-Aktion auf der Florette-Facebook-Seite. Dazu würde ich Euch gerne einladen! Reicht dazu einfach Eure märchenhaft frische Schneewittchen-Salat-Kreation samt traumhafter Rezeptfotos ein und nehmt so mit mir zusammen an der Abstimmung auf Facebook teil. Das Rezept mit den meisten "Likes" gewinnt.

Der Einsendeschluß ist der 3. März 2014.

Die ersten fünf eingereichten Rezepte nehmen an der Abstimmung teil und erhalten ein schönes Salatschüssel-Salatbesteck-Set von Florette.   

Voilà! Und das ist der märchenhafte Gewinn: 
Eine romantische Wochenendreise nach Paris für 2 Personen inkl. Besuch eines Restaurants nach Wahl im Gesamtwert von 1500 Euro.

 Teilnahmebedingungen (BITTE AUFMERKSAM LESEN):
1. Entwickelt einen Schneewittchen-Salat und schickt mir Rezept und die schönsten Foto(s) an la-petite-cuisine@online.de.

2. Als Grundlage dient Euch diese Aufgabe: "Kreiere einen frischen Florette-Schneewittchen-Salat mit 7 zusätzlichen Zutaten".

3. Voraussetzung ist natürlich, dass Ihr die Florette-Salat-Mischung Duo Rucola & Feldsalat verwendet (erhältlich u.a. in gut sortierten Rewe-, und Edeka-Märkten).

4. Schreibt ein Rezept inkl. Dressing und macht ein Foto in hoher druckbarer Auflösung, also nicht mit dem Handy ;-)

5. Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass Florette Eure Rezepte und Bilder verwenden und einsetzen wird (z.B. auf der Florette-Facebook-Seite, ggf. auf florette.de und vielleicht auch für die weitere Pressearbeit). Wenn Du ein Rezept und ein Motiv einreichst, geht Florette davon aus, dass Du damit einverstanden bist.

6. Bitte nenne mir auch Deinen vollständigen Namen, Adresse (wegen des Salatschüssel-Sets. Die Adresse wird im Fall eines Gewinns selbstverständlich NICHT veröffentlicht) und ggf. auch Deinen Blog, falls vorhanden.

7. Einsendeschluss ist der 3. März 2014.

8. Am 4. März poste ich die Gewinner auf meinem Blog und dann geht es weiter zur Abstimmung auf Facebook.


Ich wünsche Euch viel Spaß beim Umsetzen der Aufgabe und freue mich auf Eure zahlreichen Einsendungen! 

 * Eure la petite cuisine *

Herzlichen Dank an Florette für die Unterstützung zu Erstellung dieses Posts.


Netter Nachtrag:
Ronja von Ronja My world hat mit diesem hübschen Salat auch an dem Gewinnspiel teilgenommen. Vielen Dank für Deine Teilnahme! Gewonnen hat übrigens Nadine von Dreierlei Liebelei. Herzlichen Glückwunsch und savoir-vivre in Paris! 


Zutaten:
8 Cherrytomaten
2 Scheiben roher Schinken
1/2 Mozzarella
Olivenöl und Balsamico
grober schwarzer Pfeffer und Salz nach gusto
und natürlich die Florettesalatmischung

Zubereitung:
Zuerst widmen wir uns dem roten Teil des Salats, den Tomaten, die halbieren wir und richten sie anschließend auf der Salatmischung an. Als nächstes kommt der weiße und in Scheiben geschnittene Mozzarella dazu. Nun den Schinken in der Pfanne schön kross braten, etwas in Stück reißen und zu dem Salat geben. Alles gut mit Pfeffer und Salz würzen und zuletzt das Dressing aus Balsamico und Olivenöl über euren Salat träufeln, damit auch noch etwas schwarzes zu finden ist und es noch besser schmeckt :-).

Samstag, 8. Februar 2014

ingwer, lat. zingiber officinale














  
Winter

Mein Immunsystemchen ist wie ein kleines Blümchen auf weiter Flur. Pustet der Wind, knickt es ein und fällt um. Zack!

Daher brauche ich im Winter, im angehenden Frühling und im angehenden Herbst, also etwa gutgemeinte 9,4 deutsche Monate, eine Überdosis Vitamine und Mineralstoffe.

Um das immer vor Augen zu haben, habe ich mir alle regional und saisonal erhältlichen Winter-Gemüsesorten auf meine Küchentafel geschrieben. Als Gedankenstütze sozusagen. (Die Rote Beete steht nur so pro forma drauf aber auch ein klitzekleines bißchen oder weil ich manchmal denke, ob ich der noch mal eine winzige Chance geben soll).  Wenn es dann endlich wärmer wird und der Frühling in aller Pracht ist, werde ich das Wintergemüse wegwischen und es gegen Frühlingsgemüse eintauschen. Darauf freue ich mich schon.

An erster Stelle, weil ich ihn so gern mag und er so vielseitig ist, steht das Wurzelgewürz und die Heilpflanze Ingwer.

Ingwer kann geschält, ungeschält, getrocknet, kandiert, gemahlen oder eingelegt im Handel angeboten werden. Man kann ihn als Tee trinken, frisch oder kandiert kauen, darin baden oder Umschläge machen (hab ich noch nicht ausprobiert, fand ich aber interessant). Häufig wird Ingwer frisch verwendet, da er im frischen Zustand besonders aromatisch und schmackhaft ist. In ihm steckt viel Vitamin C und wertvolle Mineralien wie Magnesium, Calcium, Kalium, Eisen, Natrium und Phosphor.

Sechs wichtige Wirkungsweisen/Anwendungsarten

1. entzündungshemmend und schmerzstillend, z.B. bei Menstruationsbeschwerden, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen
2. regt den Stoffwechsel an, unterstützt Entgiftung und Entschlackung
3. wärmt den Organismus, fördert die Durchblutung, regt den Kreislauf an
4. krampflösend, verdauungsanregend, beruhigend für Magen 
& Darm, z.B. bei Übelkeit
5. fiebersenkend, schweißtreibend, z.B. bei Erkältungskrankheiten, Bronchitis und Husten
6. immunstimulierend

Am liebsten trinke ich frisch aufgebrühten Ingwertee. Diesen Sirup hier habe ich von einer Bekannten meiner Mutter. Ich bereite ihn immer frisch zu, so bleiben die guten Stoffe darin erhalten. Den Power-Vitamin-Shot genieße ich warm oder kalt. Man kann ihn aber auch gut ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Noch ein Wort zum Honig. Wichtig ist es Bio-Honig zu verwenden. Hier ist eine interessante Seite, u.a. zu den Themen:

Warum Bio-Honig?

Inhaltsstoffe und Wirkungen

Als Glamour-Variante (und die habe ich sehr sehr gerne; hatte ich an Neujahr zum Sushi gemacht) kann man den Sirup auch mit Prosecco aufgießen. Köstlich!! 

Auf die Gesundheit, cheers, chin-chin, zum Wohl & à la vôtre!

Montag, 3. Februar 2014

geburtstagssushi im auto - la petite cuisine turns three - hooray!






















 Wie ich hier schon kürzlich kundtat, liebe ich Sushi. Meine ganze Familie liebt Sushi. Das macht es leichter in regelmäßigen Abstand an die Reisteilchen zu gelangen.

Allerdings habe ich mir nach dem Neujahrs-Sushi vorgenommen, endlich einmal Sushi selbst zu machen. Und was eignet sich besser dafür als ein Geburtstag? My sweet little 3. Blog-Geburtstag!

Statt eines Teiges rührte ich nun in der Küche den Reisessig unter den gegarten Reis, schälte und schnitt Avocado und Gurken und bereitete den rohen Fisch und die Surimimasse vor. Surimi ist der Krebsfleischersatz, bestehend aus kleingehäckseltem Fisch, Eiweißmasse, Zucker und Salz.

Bei mir macht sich immer eine Vorfreude mit leichter Nervosität breit, wenn ich etwas das erste Mal koche oder zubereite. Ich glaube es wie mit allen Dingen, die man zum ersten Mal macht: die Vorfreude, auf das, was entsteht und was man da zaubert und die leichte nervöse Anspannung, ob das auch alles so funktioniert. Und es funktionierte!

Der Reis war zwar vielleicht in gaaanz perfekt, ließ sich aber ganz gut verarbeiten. Der letzte Freitag war ein wunderschöner Endejanuartag. Die Sonne schien herein und ich belegte und rollte in wunderbarer Wochenend-Geburtstagslaune meine Sushiröllchen.

Der Zufall wollte es, dass sich gerade an diesem Freitagabend meine ganze Familie wieder zum Sushiessen treffen wollte. Es gab nämlich mal wieder etwas zu feiern (und es gibt immer irgendetwas Schöne zu feiern). Diesmal das bestandene Physikum meines Neffen.

Da sich Sushi gut alleine zubereiten und fotografieren lassen, aber Essen in Gesellschaft einfach tausendmal schöner ist, fuhr ich bei schönstem Wetter mit meinen Geburtstags-Sushi auf dem Beifahrersitz Richtung Norden. Leider fuhr ich weniger, als ich stand: Freitagabendstau. Das Kind schlief und die schön eingepackten Sushi strahlten mich nahezu verführerisch an. Ich habe wirklich mit mir gekämpft. Nun, eines kann ich ja essen. Ein zweites ist auch nicht schlimm. Mit Sojasauce und Ingwer schmeckt's schon besser, aber von den Californiarolls sind soo viel da, fällt gar nicht auf, wenn da 'ne Rolle fehlt.... Fazit: Aber Ende des Staus waren 3 Rollen weg. Und ich hatte meinen Blog-Geburtstag quasi im Auto verbracht. Falls ich jemals wieder die Gelegenheit erhalte mit fertigen Sushi durchs Land zu fahren, werde ich sie vorsichtshalber im Kofferraum verstauen.

Das Ganze war jetzt nicht weiter schlimm, unser Sushimaster hatte wohlweislich 1 kg Reis gekocht und rollte schon fleißig als ich endlich ankam. Meine übrig gebliebenen Sushiröllchen wurden mit großem Hallo sehr rasch als Aperitif in der Küche verspeist. Dazu Prosecco und viel gute Laune.

Happy Birthday my little Blog!

Mittwoch, 29. Januar 2014

hurra hurra der kasperl der ist wieder da oder man wird nur einmal vier

































  
„Ich bin jetzt 4! Ich bin jetzt groß!“

„Ja, mein Baby“, füge ich in Gedanken dazu, hüte mich aber davor es laut zu auszusprechen.Ich würde mir nur Ärger einhandeln.
Denn dann müßte ich mir anhören, dass er ja kein Baby mehr sein, sondern ein Kind.

„Das kannst Du mir lange erzählen“, denke ich dann vor mich hin. Du wirst immer mein Baby sein. Noch darf ich das beim Kuscheln und ins Bett bringen sagen, aber ich gebe mich keiner Illusion hin, dass das auch bald vorbei sein wird.

Da ich die Jüngste unter meinen Geschwistern bin, werde ich auch noch mit 50 „die Kleine“ sein. Meine Mutter, als jüngste unter ihren Geschwistern ist mit 78 Jahren genauso noch „die Kleine“. Ja, so ist dann nun mal. Und wir werden auch immer Kinder unserer Eltern bleiben und bitte nicht aufhören Kind zu bleiben und auf unser inneres Kleines zu hören.

Immer nur erwachen sein ist nämlich auf die Dauer sehr ermüdend. Nicht nur mache ich gerne sehr Grimassen (liegt in der Familie, hat meine Oma gerne gemacht, meine Schwester tut's und mein Bruder genauso gerne) hüpfe mit einem Topf auf dem Kopf durch die Wohnung, zeige Julius meine lang gezogenen verwuschelten Socken, wenn die aus dem Stiefel kommen, spiele Balu, der Bär, auf dessen Bauch man sitzen kann, spiele Verstecken und Fangen auf dem Spielplatz (auf dem es eigentlich keine Versteckmöglichkeiten für große Leute gibt, daher ungünstig, aber umso lustiger), mache mit ihm Picknick im Bett, hüpfe in Pfützen (allerdings mit Gummistiefeln), tanze mit ihm kinderliedersingend durch die Wohnung, ziehe mir mein Hemd so über den Kopf, dass es an der Stirn hängenbleibt und die Ärmel an den Ohren herabhängen (so wie Abends bei ihm) und stehe dann zusammen mit ihm vor dem Spiegel und lachen. Das alles mache ich nicht nur, damit er lächelt, lacht oder sich vor Lachen auf dem Boden kugelt, sondern, weil ich selber so viel lachen muß und solch eine kindliche Freude wie sonst nirgends empfinde.

Und für dieses innere Kind und natürlich auch für Julius und die Kindergeburtstagskinder, habe ich mir in den dickschädligen Kopf gesetzt ein Puppentheater zu bauen. So neben dem Arbeiten und dem Alltag und so. Eigentlich war nur das Anfangen schlimm (und fast wäre ich mit dem Holzzuschneider im Baumarkt was Trinken gegangen, weil der mir wirklich soo nett alles zugesägt hat), der Rest hat Spaß gemacht und konnte in vielen kleinen Schritten erledigt werden, wenn Söhnchen schlief.

Eine Gaudi war schon das Kasperlgeschichte-schreiben. 

Hier ein kleiner Auszug:

Kasperl: „Also ich warte auf die Gretel! Wir wollen nämlich zu Julius Geburtstagsfest...“
Ach, da kommt die Gretel ja!“

Gretel (kommt von rechts auf die Bühne): „Hallo Kasperl. Komm helf' mir mal. Der Korb für den Kindergeburtstag ist sehr sehr schwer.

Kasperl: „Was ist denn da drin?
Schaut hinein. Zieht eine Karotte heraus.
Kasperl:Ihhh, was ist das denn? (Zeigt es den Kindern) Und damit sollen wir zum Kindergeburtstag? (Zu den Kinder): „Mögt Ihr so was?“ (Wirft die Karotte im hohen Bogen weg)
Gretel: Komisch, wie kommt die denn da rein? (Kratzt sich am Kopf). Aber schau, was da noch drin ist.
Beide greifen in den Korb und zeigen die tolle Schokolade.
Beide: „Oh, lecker! Da ist gaaanz viel Schokolade drin!“

Beide schnaufen und ächzen, während sie den Korb in die Mitte der Bühne ziehen.

Gretel: „Jetzt bin ich aber müde. Komm Kasperl lass uns ein wenig ausruhen.“
Sie setzen sich hin RECHTS vom Korb hin....
Kasperl: „Ja, gut. Wir dürfen aber auf keinen Fall einschlafen, ja?“
Gretel: „Mhhh.“
...und schlafen kurz darauf ein.

...

Nun, die Aufführung mit 5minütiger Probe war ein voller Erfolg. Meine Schwester (alias Gretel und Krokodil) und ich (alias Kasperl und Räuber) haben uns weder die Arme verknotet, noch hinter der Bühne einen Lachanfall oder einen Krampf im Fuß bekommen; und es ist eng hinter so einer Kasperlbühne.

Aber am Abend bin auch ich müde, nach so viel kindischer Dollerei. 12 Stunden habe ich nach dem Kindergeburtstag geschlafen. Kind sein macht also auch müde. Ergo ist Kindsein und Erwachsensein gar nicht sooo weit voneinander entfernt.

Auf den Unfug und das Lachen! 

* * *