Montag, 6. Januar 2014

my familiy rocks the kitchen – sushi on new years day





T-Shirt - so, HE didn't get the sushi!











Auch die Kleinen machen schon mit! 








Ich kann (noch) kein Sushi. Aber ich mag Sushi. Sehr gerne sogar. Und deshalb mußte ich am Neujahrstag ganz fleißig aufpassen, was mein Neffe (21) und meine Nichte (24) in der Küche so gewerkelt haben. Und Schnappschußfotos vom Essen habe ich sozusagen nur gezwungenermaßen gemacht, um keine roten Finger zu bekommen, wie mein Schwager, der immer mit der Bambusmatte eins drüberkriegte, wenn er etwas vom Lachs, dem Reis, den Avocadostücken oder anderem entwendete. Hätte ich nicht fotografiert oder ab und zu gerollt, hätte ich jetzt auch rote Finger.

Somit ist eine kleine feine Suhi-making off-Reportage entstanden, die mir helfen soll, wenn ich mich dann selbst in naher Zeit daran wage. (Ich weiß nun, das die Algenblätter eine raue und eine glatte Seite haben). Ha!

Wie man merkt, macht hier mein Neffe nicht zum ersten Mal Sushi, er ist daher der Sushi-Meister der Familie. Er selbst ißt Sushi seitdem er 5 Jahre alt ist – ohne Witz. Oder war's 4? Egal, wollte man ihm nach beispielsweise elendlangen Schuhekaufen etwas Gutes tun, ging man bei Akakido Sushi essen. ;)

Hatte ich schon erwähnt, dass ich einer sehr essens- und kochaffinen Familie entstamme bzw. in ihrer zuhause bin?

Hier wird eigentlich immer irgendetwas gegessen, gekocht oder über Essen geredet: auf welchem Markt hat man was und wann gekauft, wer ist der beste Markthändler, die besten und neusten Kochbücher, was kochen wir heute oder morgen, der Kühlschrank muß wieder aufgeräumt werden, die „Kleine“ hat ein Kochbuch gemacht, wann grillen wir wieder, oh, ist das lecker, wohin gehen wir mal wieder essen (Tapas Bar oder Naschmarkt ;)) und so fort. Ich will nicht sagen, dass man sich über's Essen definiert, aber es ist ein großes Thema, auch wenn das jetzt alle abstreiten. Egal, ob bei meinem Bruder oder bei meiner Schwester. Meine Mutter war zwar nicht ganz sooo experimentierfreudig, dennoch hat sich in ihren fast 60 Jahren Kocherfahrung viel Neues ausprobiert und war auch immer offen für Neues. Nun, mit 78 ist das etwas gedrosselt, gebe ich zu. Aber sie ißt sehr Sushi. Und mein Vater muß mitmachen ;) Und wenn's sein Enkel macht, ißt er es auch ganz gerne ;)

Meine große Nichte und mein grosser Neffe (schwesterlicherseits) kochen genauso gerne und schon sagenhaft gut. Die beiden machen die beste hochdünnste knusprigste Pizza EVER (gab's am 3. Januar - wow - und das sage ich jetzt nicht weil ich deren Tante bin). Von denen kann ich mir wirklich was abgucken! Und Sushi sowieso. Hey you guys rock the kitchen! Kisses & Cheers to Riga & Munich!

W Eure Tante ;)

Donnerstag, 2. Januar 2014

sneak preview * blogtour * DAYlicious-verlosung


Soll ich Euch verraten was das ist? Das ist die "very chilled up soup version of Guacamole". Und holy-moly die ist durch die Chillis und die Zitrusfrüchte herrlich scharf und spritzig, da muß ich gleich an Sommer und Sonne denken, auch wenn das noch etwas dauert, bis dahin.


Und ich verrate Euch noch was: Dies ist ein Rezept aus dem hier bereits vorgestellten Kochbuch DAYlicious 



mit meinen lieben Bloggerkolleginnen: 






 Und eben auch La petite cuisine


In dieser ersten schönen Januarwoche des Jahres 2014 könnt Ihr uns auf einer visuellen Blogtour begleiten und in jedem dieser Blogs ein Rezept aus dem Buch und anderes erhaschen. Gestern hat Rike von Lykkelig u.a. mit einem Filmchen den Start gemacht. Morgen geht es mit Jessica von Törtchenzeit weiter. Am 4. Januar sind Lisa und Julia von Liz & Jewels dran und den krönenden Abschluß macht Dani von Klitzeklein

Jeden Tag dieser Woche könnt Ihr auf diesen Blogs vorbeischauen und Euch überraschen lassen. Und als Sahnehäubchen verlosen wir insgesamt 5 DAYlicious-Kochbücher!  



Ihr braucht nur die in den jeweiligen Posts versteckten Buchstaben zu einem sinnvollen Lösungswort zusammenzufügen und am 5.1.2014 an die Emailadresse zu schicken, die Dani in Ihrem Post nennt.

Ist das 'ne feine Sache? 

W W W

Montag, 30. Dezember 2013

das war zweitausenddreizehn


Das Jahr 2013 war ein von Neuanfang, von Tränen aber auch neuen Zielen, neuen Begegnungen, Erlebnissen, Herausforderungen und wunderschönen Projekten geprägtes Jahr. Weil gar nicht so viel Gefühle in ein Jahr passen, ist es auch sooo schnell verflogen. Wahnsinn, schneller noch als sonst. Manchmal denke ich ich, ich saß doch noch gestern auf dem Balkon und habe die nächtliche Sommerwärme genossen. Es war ein Jahr, dass mir viel abverlangte, aber mich zwang mich mir selbst, meinen Ängsten und Erwartungen zu stellen und ein Bild von meiner neuen Zukunft zuzulassen, nachdem die alte Zukunft nicht mehr existiert. Nach dem kurzen Herbsttief, als sich das sommerliche Draußen-Leben in ein herbstliches Drinnen-Leben verlagerte, fühle ich mich schon wieder länger unglaublich gut und voller innerer Kraft. Ich stehe also gerade „In-Saft-und-Kraft“ wie eine liebe Freundin so gerne sagt. Das ist ein sehr schöner Ausdruck und passt gerade sagenhaft gut. Mich kann grad nichts so leicht umhauen, außer Viren vielleicht ;) Die fiesen Dinger. Sie sind wohl dazu da mich ab und an ins Bett zu zwingen, wenn es kein anderer tut. Nun bin ich aber die Viren wieder los und kann voller Energie und mit Spannung ins neue Jahr starten. Es wird ein gutes Jahr.

Ich wünsche Euch ebenso ein ereignisreiches, strahlendes und energievolles Jahr mit Glücksmomenten, Gesundheit und tollen Herausforderungen.

Alles Liebe Euch
Eure la petite cuisine

P.S.: Das Video hat eine Auflösung von 720x540. Wer weiß, wie man es besser darstellen kann - ich bin für alle Ratschläge offen ;) Danke! 

Dienstag, 24. Dezember 2013

das christkind kommt













 
Ich erinnere mich noch sehr gut an die Heilig Abende als kleines Mädchen. Meine Eltern haben aus dem 24. Dezember immer eine große Überraschung gemacht. Meine Schwester und ich durften irgendwann ab Mittag nicht mehr ins Wohnzimmer und spielten während der Vorbereitungen in ihrem Zimmer, das einen direkten Blick auf die großen Wohnzimmerzimmer freigab. Deshalb wurde auch vorsorglich der Rolladen heruntergelassen. Die freudige Anspannung wurde immer größer bis nach einer gefühlten Ewigkeit meine Mutter sich und mich umzog – meine Schwester konnte das schon alleine. Und plötzlich klingelte ein Glöckchen (das war mein Vater, was ich natürlich nicht ahnte) und voller Freude und noch mehr Aufregung lief ich ins Wohnzimmer, in dem allein der geschmückte Tannenbaum mit lauter bunten Schmuck und mit echten Kerzen leuchtete und funkelte. Ich war damals, also 1979, wie auch in den Jahren danach immer sprachlos und absolut verzückt. Da sagte meine Mutter: „Schau mal, ist das nicht das Christkind?“ und schaute zur Terrassentür. Und wirklich ich traute meinen Augen nicht, da flatterte ein Stückchen Stoff an der Tür, welches sich das Christkind in der Eile zerrissen haben mußte, als es weiterflog um den anderen Kindern die Geschenke zu bringen. Ich war hingerissen. Ich hatte (fast) das Christkind gesehen und ging später mit dem Stückchen Stoff, unters Kissen gesteckt, ins Bett. Das Stofffetzchen ist schon längst verschwunden, aber das Glöckchen gibt es immer noch und mein Vater ist immer noch derjenige, der den Baum schmückt und mit echten Kerzen bestückt, auch wenn sie Heiligabend mittlerweile im Wechsel bei ihren Kindern feiern.

Angesichts dieses einschneidenden Erlebnisses in jungen Jahren, bin ich sehr eng mit dem Christkind verbunden, der Weihnachtsmann kommt uns nicht ins Haus. Es geht Euch sicher auch so, einige oder viele Traditionen nimmt man von zuhause mit, andere Traditionen bilden und entwickeln sich in der eigenen jungen Familie neu. Wir schmücken unseren Baum schon etwas Mitte Dezember, damit er mehr Zeit zum Strahlen hat, und zwar auch mit echten Kerzen. Denn im Januar habe ich nicht mehr so viel Freude daran. Genau wie ich damals Briefe ans Christkind geschrieben habe, hat Julius dieses Jahr seinen ersten Brief geschrieben (nun, das habe ich erledigt), er hat dazu gemalt. Gerne hätte ich den Brief wirklich losgeschickt, aber aus widrigen Umständen, die der Dezember mit sich brachte, liegt der Brief immer noch hier rum. Ich weiß, ab dem nächsten Jahr, darf mir so ein Schnitzer nicht mehr passieren. Das würde viele Fragen aufwerfen, die ich beantworten müßte, wie zum Beispiel „Woher weiß das Christkind was ich mir wünsche, wenn Du den Brief nicht abgeschickt hast?!?“

Zur Zeit sind Fragen wie „Wie heißt eigentlich das Christkind?“ aktuell. „Es heißt Christkind“, sage ich etwas plump, worauf prompt der Einwand kommt: „Aber es muß doch einen Namen haben. Christkind ist kein Name!“ Ich liebe die Logik von Kindergartenkindern. Aber leider habe ich darauf auch keine Antwort. Deshalb sage ich: „Du kannst ja dem Christkind nächstes Jahr nächstes Jahr nochmal schreiben und dann fragst Du es, in Ordnung?“ Damit war das Thema erstmal befriedigend erledigt.

Da ich nicht auch einen Stofffetzen in die Balkontür hängen will, um damit eventuell einen kindlichen Freudes-Herzinfarkt heraufzubeschwören, habe ich mir etwas anderes ausgedacht - mit einer Reminiszenz an Santa Claus in Amerika. Wir backen Plätzchen für das Christkind, damit es bei so vieler Arbeit etwas zum Stärken hat, nachdem es die Geschenke unter den Baum gelegt hat. Als kleines Kind hab ich mich ja immer gefragt, wie das wohl gehen kann: ein Christkind - das sicher furchtbar friert - verteilt an so viele Kinder alle Geschenke irgendwie zur gleichen Zeit. Etwas später dann war ich froh, dass das Christkind Unterstützung durch den Weihnachtsmann erhielt, der sicher nie frieren mußte. So mußte es wenigstens nicht bei Dunkelheit über das Meer fliegen.

„So viele Plätzchen kann das Christkind doch gar nicht essen. Das sind ja viel zu viele,“ kommt da wieder die kleine kindliche Logik um die Ecke. Ich habe eine Idee! „Wir könnten ja dem Christkind ein Tütchen neben den Teller legen, dann kann es sich für unterwegs noch ein paar mitnehmen oder auch zuhause essen.“ Oh, was hab ich mir das eingebrockt...“Wo wohnt denn das Christkind? In Köln?“ „Ich glaube das wohnt in Himmelsstadt.“ Große Kulleraugen. Das habe ich aus dem Internet. Aber das sage ich natürlich nicht. 

Ich wünsche Euch ein zauberhaftes Weihnachtsfest! Möge es so entspannt, besinnlich, fröhlich und herzerwärmend sein, wie Ihr es Euch wünscht!
Eure la petite cuisine

Ach, übrigens, hier wohnt das Christkind während der Weihnachtszeit ;)
 
Postamt Christkindl
Christkindlweg 6
A-4411 Christkindl

An das Christkind
51777 Engelskirchen

An das Christkind
21709 Himmelpforten

An das Christkind
97267 Himmelstadt



Sonntag, 22. Dezember 2013

mit schokoladen-und-pistazien-madeleines gegen den inneren schweinehund










 
Für meine alljährliche Weihnachtskarte habe ich mich mal von Tannen-und Piniengrün, Ilex und Gold inspirieren lassen – eine zauberhaft warme Stimmung aus dunklen Tönen, aus deren Ecken es mal nicht nach Zimt und Spekulatius duftet, sondern nach frisch gebackenen Madeleines umhüllt von weißer Schokolade, Kokos und Pistazien.

Die letzten Jahre habe ich das Weihnachtsshooting benutzt, um damit meine Kunden-Weihnachtskarte zu gestalten und meine Website-Startseite zu aktualisieren. Allerdings ist schon über viele viele Monate eine Neugestaltung meiner Website in Planung, zu der ich einfach nicht komme – bzw. sie vor mir herschiebe. Das Design steht schon längst, ich muß eigentlich "nur" noch aus hunderten und aberhunderten von Bildern die 20 oder 30 besten aussuchen. Verzweifel! Eine Arbeit, bei der ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Es ist also nicht immer von Vorteil viel Auswahl zu haben ;)

Oft wünsche ich mich heraus aus der digitalen Welt und hinein in einen Stapel meiner Foodfotos, die ich dann wunderbar auf dem Boden ausbreiten und hin- und herschieben kann, bis mir die Auswahl und Zusammensetzung gefällt. Am Rechner geht das leider nicht. Buhh!

Aber irgendwann werde ich meinen inneren, oberkritischen Schweinehund überwinden müssen, damit ich Euch endlich im Laufe des beginnenden Jahres mit einem Relaunch meiner Homepage überraschen kann.

Vielleicht könnt ihr mich ein bißchen antreiben und anspornen, damit ich einen Grund habe, mich endlich an diese leidige Bilderauswahl-Aufgabe zu setzen. Das wäre toll von Euch!! In der Zwischenzeit nasche ich ein oder zwei Madeleines und denke an echte Fotostapel. Hach!

Tausend Dank und einen schönen 4. Advent wünscht Euch Eure la petite cuisine