Donnerstag, 9. Mai 2013

Pimm's No.1 Icetea Longdrink













In Köln gibt es einen wunderschönen kleinen Laden. Im Estella werden Kochkurse angeboten, es gibt Geschirr, Feinkost, frisches Brot, Kochbücher und Tee von Samowa. Immer mal wieder gibt es kleine Verkostungen von Leckereien. Vor einiger Zeit konnte man dort allerlei Tee-Cocktails probieren, die in hübschen Gläsern und aus dem Siphonflasche präsentiert wurden. Was für eine geniale Idee! Dadurch wird ein Getränk nicht durch Soda „verwässert“, sondern bekommt die Kohlensäure ohne Wasser gleich „reingepumpt“. 

Aber diese köstlichen Kreationen sind mir auch nicht mehr aus dem Kopf gegangen und als ich gefragt wurde den niegelnagel neuen Tea-Jay® zu testen, konnte ich einfach nicht Nein sagen. Nun kann ich auch selber Tee Cocktails machen. Nicht das ich das nicht schon hätte vorher machen können, aber nicht so. Normalerweise braucht ja ein Eistee ganz schön lange um kaltzuwerden. Hat man gerade furchtbar Lust und dummerweise auch Durst muß man sich in Geduld üben, viele Eiswürfel haben oder die Karaffe in den Eisschrank quetschen. 

Mit dem neuen Eisteezubereiter von Blomus hat das Warten ein Ende. Erst wird alles in die Karaffe gegeben, z.B. Sirup, Saft, Früchte, Eiswürfel, evtl. auch Alkohol, dann wird der lose Tee in den Filteraufsatz gegeben und mit heißem Wasser überbrüht. Nach etwa 5 Minuten Ziehzeit dreht man den Verschluß und der Tee fließt ganz elegant in die Karaffe und vermischt sich noch eleganter mit den anderen Zutaten. Nicht umsonst wurde diese Idee beim reddot design award 2013 mit einer honourable mention bedacht. Und jetzt kommt der Clou: wenn der heiße Tee durchgelaufen ist, ist der Eistee sofort ein Eistee. Und nicht irgendwas dazwischen. So lauwarm oder so. Nein, er ist kalt! Fragt mich nicht wie das geht. In Chemie und Physik war ich immer schlecht. Ach, ist ja eigentlich auch egal wie das funktioniert, solange der Eistee kalt ist, wenn ich ihn kalt haben möchte. Nämlich wenn's warm ist und ich auf meinem Balkon sitze kann.

Wer meine Drinks (hier, hier und hier) kennt, weiß, ich magst gerne herb-säuerlich. Daher passt mir ein Pimm's gerade recht. Pimm's ist ein englischer Likör, der 1840 von James Pimm in der Oyster Bar in London erfunden wurde. Er besteht aus Gin, Gewürzen und Zitrusnoten. Dieser Likör wir meistens als Cocktail serviert. Ich habe daraus nun einen Eistee Longdrink gemacht.   

Cheers! 



Herzlichen Dank an Blomus und Samova für die Unterstützung zur Erstellung dieses Posts. 

Samstag, 27. April 2013

mein neues leben









Das Leben läuft nicht immer 1A. Das weiß man wenn man fast 38 Jahre alt ist. Aber eine 6- tut schon weh. Und damit hatte ich einfach nicht gerechnet (genauso wie damals mit der 5- in Mathe, aber das ist eine andere Geschichte), kam aber damals wie heute irgendwie aus heiterem Himmel und irgendwie doch nicht: Trennung vollzogen, Auszug in die Wege geleitet und umgesetzt und Status alleinerziehend angenommen. Örgs!

Dabei dachte ich wir würden zusammen alt. Ach, das war eine schöne Vorstellung. Doch nun, nach sieben Ehejahren und nach fünfzehnjährigen Kennen hat sich bewahrheitet, was wir nicht wahrhaben wollten: wir gehören nicht zusammen, so stark und fast verzweifelt diese Liebe über sehr viele Jahre war. Es war keine leichte Entscheidung und es hat mich in tausend Teile zerrissen. Das, was übrig geblieben ist (von mir), versuche ich nun in mühsamer Kleinarbeit wieder neu zusammenzusetzen. Und nun sitze ich hier in meiner zauberhaft neuen Wohnung, die mir hilft Abstand zu gewinnen; aber ein Umzug kostet immer Zeit und Kraft, und fühle mich neben vielen Auf und Abs, Schmerz, Trauer, Wut, Freude und Glück manchmal ganz gut und eben manchmal ganz elend. Nebenher läuft irgendwie der Alltag, der Beruf, das Mamasein und Kinderkrankheiten. Der ganz normale Wahnsinn halt, neben dem neuen Wahnsinn. Vieles von dem, was ich mir fürs neue Jahr vorgenommen hatte konnte ich daher nicht umsetzen. Denn das, was ich in den letzten drei Monaten so getrieben habe, war eine enorme Kraftanstrengung, in jeglicher Hinsicht.

Aber wie sagt Julius so oft: „Mama, Du bist stark, Du schaffst das.“, (wenn ich ihn mal wieder in den 3. Stock getragen habe mit Einkäufen bepackt). Er meint das natürlich physisch. Ich meine das physisch und psychisch. Ich schaffe das. Es liegt ein wundervoller neuer Weg vor mir mit unendlich vielen Überraschungen und neuen Erfahrungen.

Und ich kann jetzt schon erkennen, das die Trennung etwas Positives hat: nämlich zu mir zu kommen. Nicht in der Ruhe, die ich mir gewünscht habe, aber in einer doch unbändigen Kraft. Und daher bin ich vielleicht doch nicht so ganz falsch auf meinem Weg vom mehr Sein und weniger Wollen.

Um morgens in meinem neuen Leben gut in die Gänge zu kommen habe ich angefangen (manchmal) diese sagenhaft grünen Säfte zu trinken. Auf den ersten Blick sehen sie aus wie Monsterdrinks, aber sie duften und schmecken wirklich 1A.
Grob gesagt sind grüne Smoothies (ich habe mich jetzt nicht damit auseinandergesetzt) eine etwa 1:1 Mischung aus Früchten und Blattgrün. Die Süße der Früchte hebt den Grasgeschmack auf. Im Ernst! Mixen kann man zum Beispiel fröhlich Spinat, Gurke, Kohl, Apfel, Petersilie, Melone, Mangold, Orangensaft, Sellerie, Rucola, Kiwi, Mango, Kokosnussaft, Ananas, Löwenzahn, Birne, Mangold, Ingwer, Erdbeeren, Minze, Avocado, Brennnessel, Heidelbeeren und anderes. Einfach ausprobieren! Viel Spaß! 

Und übrigens den Spinat schmeckt man nicht! 

Eure la petite cuisine


Donnerstag, 14. Februar 2013

shoot the food - workshop in köln


Liebe Shoot the Food Freunde!

Der neuste Termin steht seit heute! Am 7.9.2013 findet der zweite Workshop in Köln statt. Jeanny und ich freuen uns sehr, dass die Nachfrage so groß ist!  

Wer noch mitmachen möchte, möge keine Zeit verlieren, ein paar Plätzchen sind noch frei!

Anmeldungen auf shootthefood@web.de
Weitere Infos (sh. Termine + Locations) auf www.shootfood.wordpress.com

Wir freuen uns auf Euch Food-, und Fotoverrückten!

Alles Liebe
Susanne 

Freitag, 25. Januar 2013

winter-schnee-und-rodel-glück























Aus einer alpinaffinen Familie stammend habe ich 37 Jahre gebraucht, um den Weg nach nebenan ins Sauerland zu finden. Es hat sich gelohnt, auch wenn ich schmunzelnderweise einwerfen muß, dass die ausgewiesenen Skigebiete oftmals nur einen einzigen (!) Schlepplift auszeichnen. Aber auch wenn wir hier „nur“ vom Mittelgebirge sprechen, so liegt doch ausreichend Schnee, um Ski zu fahren, ganz zu schweigen von den tollen Rodelliften, die ich aus dem Hochgebirge NICHT kenne.

Es war äußerst töricht nicht schon früher diese läppischen zwei Stunden Autofahrt auf uns genommen zu haben. Denn es ist wahrhaft schön dort und so idyllisch, dass mein Skifahrer-Schnee-und-Berge-Herz gleich höher schlug bei so viel weißem Pulverschnee auf Dächern und Straßen. Susanne im Glück! Dazu noch eine gemütliche Bauernhof-Pension im traditionellen Fachwerk-Bau, die wir gaaanz spontan vor Ort im Touri-Büro bekamen. Unser kleines Zimmerchen unterm Dach war so unendlich gemütlich, dass ich mich nach ausgiebigen Rodeln erst mal Schlafen legen mußte, während sich Kind und Mann die Tiere im Stall ansahen.

Ich war wahrscheinlich so müde weil – und jetzt muß ich was beichten – ich noch nie richtig Rodeln war. Vielleicht stand ich zu früh auf den Skier. Mit vier Monaten lag ich im Fellsack auf dem Schlitten, mit eineinhalb Jahren saß ich im Rucksack auf dem Rücken meines Vaters während er die Pisten runterfuhr und später mit 4 sauste ich (irgendwie) selber bergab. Rodeln fand ich bis zum letzten Wochenende immer langweilig, die Hügel fand ich immer zu flach und die Rodelwege zu kurz. Das Sauerland hat mich nun auf den Geschmack gebracht. Mit dem Rodel auf den Dach fuhren wir ins Hochsauerland. Mit dicken Taschen voller Schneebekleidung für Drei. Da kommt schon was zusammen: 2 Schneeboots, 1 normale Schuhe mit Überziehern, 3 wattierte Hosen, 1 Skijacke, 1 Daunenjäckchen, 1 dicker Lammfellmantel, Handschuhe, Mützen, Schals, Strumpfhosen und lange Unterhosen ;) dicke Pullis und Fleecejäckchen. Und ich hab natürlich trotzdem wieder gefroren.

Das lag wohl daran, dass Mama dreißig Minuten in der Schlange bei gefühlten -10 Grad stand um die Rodelliftkarte zu kaufen, während Papa mit Sohn den Berg raufeilte, um die Rodelstrecke zu testen. Um mich aufzuwärmen, lief ich im Anschluß auf den Berg hoch. Im Ernst ich lief und fror. Untenrum, währen ich obenrum schwitzte. Pech und Schwefel. Oben angekommen löste ich den Vater ab, der mit dem Söhnchen den Lift heraufgefahren kam. Während wir zwei uns auf den Schlitten setzten, fragte ich noch so nebenher, wie man das denn macht. Der Hügel war schon ganz schön steil und lang. „Einfach mit den Haken bremsen“. Aha. Wir sausten los, Julius schrie - erst vor Freude - dann wurde es ihm zu schnell und zu kalt im Gesichtchen. Ich schlug meine Haken ins schneebedeckte Gras und siehe da es funktionierte und machte einfach nur höllisch Spaß! Der Einkehr-Rodelschwung brachte uns in die Hütte zu einem heißen Kakao und Pommes (klar!!!).

Abends saßen wir noch vor dem Kamin, in dem angenehm das Feuer prasselte. Das Ende eines wunderschönen Tages. Schmacht – und das NUR sagenhafte 2 Stunden von Köln entfernt. Ich bin selig. Ganz klar, das machen wir noch mal. Vielleicht haben wir das nächste Mal sogar etwas Sonne.

Passend zu kalten Temperaturen hab ich hier ein paar leckere Süppchen für Euch zubereitet. Habt ein wunderschönes Wochenende im Schnee oder wo auch immer ihr seid!

Alles Liebe
Eure la petite cuisine







Montag, 31. Dezember 2012

vom sein und weniger wollen - im nächsten jahr und die danach


Wir wollen alle viel. Und das am besten möglichst schnell.
Wir wollen viel an einem Tag erledigt kriegen.
Wir wollen schnell noch einkaufen oder schnell noch kochen oder irgendetwas anderes.
Wir wollen dies und das haben.
Wir wollen erfolgreich sein.
Wir wollen geliebt werden.

Wir wollen also hübsch, schlank und gesund sein, dabei geliebt werden und nebenher eine wunderbare/r Mutter (oder Vater) von ein, zwei, drei ebenso hübschen, gesunden und geliebten Kindern, ein/e gute Ehefrau (guter Ehemann), eine aufmerksame/r Freundin (Freund) sein und obendrein noch erfolgreich im Beruf sein, oder in dem, was wir uns zum Ziel gesetzt haben.

Wollen ist an sich nichts Verkehrtes. Wollen spornt an, Ziele zu verwirklichen. Die Frage ist nur was wollen wir, wie viel und wie schnell. Oft ist es nicht das, was uns gut tut, meistens eben zu viel desselben. Alles soll perfekt sein. Und meisten sind wir im Stress dabei.

Liebes Leben, bitte funktioniere wie am Schnürchen, ja? Ein bißchen viel verlangt, oder?

Ich habe dieses Jahr viel gewollt und viel bekommen. Ich bin viel gereist, habe viel gekocht, viel fotografiert, viele Emails geschrieben, viel telefoniert und erledigt...Es war ein tolles, aufregendes Jahr mit fantastischen Herausforderungen und Erlebnissen. Meistens erhält man viel bei großem Einsatz. Aber zu welchem Preis? Alles auf einmal geht selten lange Zeit gut. Irgendetwas bleibt unweigerlich auf der Strecke.

Bei mir war es die Gesundheit. Und mangelnde Zeit für die Familie, die ich durch noch mehr nächtliches Arbeiten ausgleichen wollte. Und irgendwie hing mir dabei immer die Zunge um den Hals. Seltsam.

Soviel ich in der einen Hälfte des Jahres gearbeitet habe, soviel habe ich in der anderen Hälfte (krank) im Bett gelegen. Und hatte Zeit zum Nachdenken. Weniger gute Tage können auch etwas Reinigendes haben.

Ich habe also nachgedacht, habe Rat gesucht und Bücher gekauft.

Das Ergebnis, welches noch nicht vollkommen ausgreift ist, besteht schon länger vage im Kopf, aber die Erkenntnis dessen ist nicht weniger schwierig, als die Umsetzung eine große Kraftanstrengung ist. Denke ich. Denn die Umsetzung habe ich mir für das kommende Jahr vorgenommen. Und ich werde mich nicht von mir selbst hetzen lassen oder unter Druck setzen. Wenn ich ein Jahr brauche, dann brauche ich halt ein Jahr dafür. Besser als nie.

Was ist nun mein Ergebnis?
Es hört sich plausibel an und ist doch so schwer: Ich möchte mehr Sein und weniger Wollen. Mit diesem Wunsch schaue ich voller Erwartung und Hoffnung in das Jahr 2013.

Beginnen werde ich, vielmehr wir, mit einer Entrümplung unseres Zuhauses. Entlasten vom materiellen Müll. Denn in einem vollgestopften Heim können die Gedanken nicht fließen. Schon allein das wird einige Zeit in Anspruch nehmen.

Ein weiterer, mehr spiritueller Ansatz, ist das Thema der Selbstliebe, etwas, mit dem sich fast alle Menschen schwer tun. Schon das Wort weckt mulmige Gefühle: Selbstliebe. Das darf man doch nicht. Oder vielleicht doch? Ich hatte im Juli schon mal ein bißchen darüber geschrieben, mit mir der gute Mr. Chaplin. Wir kennen doch alle diese Sätze: „Denk nicht immer nur an Dich“, „Du bist so ein Egoist“, „Mit Ich fängt man keine guten Sätze an“, „Eine Mutter denkt immer zuerst an ihre Kinder“, „Der Esel nennt sich immer zuerst“. Und so weiter.

Pah! Also ICH muß jetzt mal an mich denken. Ich muß nicht entgeldlos arbeiten, ich muß keinen perfekten Haushalt führen, ich kann auch mal auf dem Sofa liegen, wenn das Kind im Kindergarten ist, ich muß nicht immer alles verstehen, ich muß nicht immer für alle da sein, ich muß nicht zweiundzwanzigkommadrei Dinge am Tage erledigen, ich muß nicht immer supergesund kochen. Ich bin ohne das alles auch ein ganz netter Mensch. Haha, darauf muß man erstmal kommen. Und das dann auch umsetzen, ohne schlechtes Gewissen. Denn alles andere ist Käse.

Da ich mich ja jetzt bald lieber mag muß ich Dinge auch nicht mehr möglichst schnell abarbeiten. Denn wenn ich das tue, hetze ich mich nur ab und das will ich ja nicht mehr. Ich möchte also versuchen meinem alltäglichen Leben mehr Achtsamkeit entgegenzubringen. Wie das geht?

Nicht immer zwei oder mehr Schritte vorausdenken.
Hier und Jetzt sein.
In vollen Bewußtsein essen oder Auto fahren oder irgendetwas anderes tun.
Mit Bedacht den Tag beginnen.
Und mit Liebe den Tag beenden.
Und wenn man das mal nicht schafft, nicht verzagen und mit sich selbst wieder hadern.

Das ist alles nicht einfach für mich und für viele andere Menschen sicher auch nicht. Aber es ist ein Anfang. 2004 habe ich in Wien das erste Mal erfahren, dass der Buddhismus mir viel gute Energie geben kann, als ich einen Kurs in der Theravada-Schule gemacht habe. Der Kursleiter, Österreicher und Mönch, war so was von unaufgeregt und unesoterisch, dass ich all meine Bedenken und Vorurteile schnell abgelegt habe. Das buddhistische Zentrum in Köln hingegen ist nicht so mein Fall - also zumindest die Lehrer. Bei übermässiger Esoterik flüchte ich. Das war 2007 oder so.

Um mehr auf mich zu achten und verantwortungsvoll mit meinen Körper umzugehen, werde ich einen Yogakurs besuchen. Da fiel mir doch vor einigen Wochen beim Blumenkaufen ein hübscher Flyer in die Hand mit einer kleinen feinen Yogaschule ganz in der Nähe. Darauf freue ich mich schon sehr. Und: nicht mehr so spät ins Bett gehen!!

Wer jetzt denkt ich wäre einer ominösen Gruppe oder so beigetreten, den muß ich enttäuschen. Dies alles sind meine ganz eigenen Gedankenprodukte eines langen Jahres, vornehmlich in der letzten Hälfte, die jetzt schon beginnen sich zu entfalten und nächstes Jahr voller Energie und guten Mutes umgesetzt werden. Ich bin schon sehr gespannt auf die Auswirkungen. Ehrlich jetzt!

Ich wünsche Euch allen ein glückliches, harmonisches und gesundes neues Jahr mit einem bißchen mehr Sein und weniger Wollen. 
Von Herzen, Eure la petite cuisine

Wen es interessiert – die Bücher:
Maren Schneider: Crashkurs Mediation (mit CD). Anleitung für Ungeduldige. Ohne Schnickschnack, 2012 SUPER
Thich Nhat Hanh: Jeden Augenblick genießen. Übungen zur Achtsamkeit, 2004 SEHR GUT
Cordula Nussbaum: Organisieren Sie noch oder leben Sie schon? Zeitmanagement für kreative Chaoten, 2012 SUPER
Saft Nidiaye: Liebe ist mehr als ein Gefühl, 2009 (Etwas esoterisch, aber ganz gut.)
Nina Pauer: LG ;-) Wie wir vor lauter kommunizieren unser Leben verpassen, 2012

Montag, 24. Dezember 2012

der tag vor heiligabend











Ich liebe diese Geschäftigkeit ein paar Tage vor Heiligabend. Wir packen Geschenke ein, hören klassische Weihnachtsmusik und kommen bei einem Gläschen Cremant schon richtig schön in Feststimmung. Ich gehe sagenhaft lange im Supermarkt einkaufen, weil ich das total genieße. Das habe ich alles aus meinem Auto geschleppt: (eben) Cremant, Rinderfilet, Parmesan, Rotwein, Physalis, Limetten, Lachs, Nussnougat, Lichterkette, Marsalawein, Prosciutto, Orangen, Vanillezucker, Ingwer, weisse Schokolade, Kaki, Blätterteig, Pilze, Honig, Giottos, Roastbeef, Granatäpfel...und einen Mistelzweig (siehe oben). Freu mich immer wie ein Kind  

Daraus wird gezaubert: Beef Wellington mit Kartoffelplätzchen und Rosenkohl, das Nougat-Parfait (siehe oben), Ingwertee, heisse weisse Schokolade mit Giottos, Frühstück mit Mascarpone-French Toast mit Granatapfel, Kaki und Physalis, Lachs und Roastbeef, frisch gepressten Orangensaft, Nudelsuppe mit Hühnerhackbällchen, Cocktail mit Aperol und Limetten, Eierlikör. Die paar Kilos mehr nehm' ich gerne in Kauf.

Den Heiligabend verbringt die ganze Familie bei meinen Schwiegereltern, samt meinen Eltern. Was für ein Auflauf! Neun Erwachsene und ein Kind. Freu mich schon tierisch auf den offenen Kamin!!!  

Und am 1. Feiertag ist die ganze Familie bei meiner Schwester und es gibt Hirschgulasch, Rotkraut, Semmelknödel und Preiselbeermarmelade für neun andere Erwachsene und drei Kinder. Mhhhh...

Und am 2. Feiertag brauch ich ne Pause ;)

Nach diesen Leckereien bleibt mir eigentlich nur noch Euch allen ein wunderschönes, besinnliches Weihnachtsfest und ein tolles Neues Jahr zu wünschen. Vielen herzlichen Dank für all die liebenswerten Kommentare in den letzten 12 Monaten. Ich freue mich darauf und wünsche Euch ebenso ein gesundes (!), glückliches, ereignisreiches, produktives und erfolgreiches Jahr 2013.  

Eure la petite cuisine