Montag, 17. Oktober 2011

a bisserl neusiedlersee, a bisserl wien & backhendlsalat reloaded























In unserem Sommerurlaub waren wir nicht nur im wunderschönen Kroatien, sondern haben auch einen Abstecher nach Österreich gemacht, und zwar nach Wien.

Das ist jetzt zwar schon eine Weile her, aber der Grund warum ich davon anfange ist, dass ich dort mal wieder Backhendlsalat gegessen habe. Soo gut! Und außerdem wollte ich schon immer mal Backhendlsalat selbermachen. Das Geheimnis dieses Salates liegt unter anderem am Kürbiskernöl. Eine kulinarische Spezialität aus der Steiermark. Und im gleichen Atemzug muß ich auch erwähnen, dass ich immer vergesse Kürbiskernöl zu verwenden, okay, außer bei Kürbissuppe. Ich habe die köstlichsten Sorten hier rumstehen (aus der Graz und dem Burgenland importiert) und sobald ich in Deutschlands einreise, ist es als hätte mir jemand die Existenz diese Öl aus dem Hirn gestrichen. Sehr seltsam. Keine Ahnung warum. Vielleicht weil kein Fleck von diesem Zeug aus den Klamotten rauszuwaschen ist. Ich muß daher immer mit Lätzchen essen. Auf jeden Fall soll nun das Kürbisöl in unseren Speiseplan aufgenommen werden – und zwar regelmäßig.

Dieses schwarz-grünliche Öl, gewonnen aus gerösteten Kürbiskernen, ist einfach unerlässlich im Backhendlsalat und zur Verfeinerung von Kürbissuppe. Aber einfach umwerfend schmeckt es auch zu Rindfleischsalat oder Rührei (ja, wirklich!) oder Vanilleeis (im Ernst!) und ganz einfach als Dressing zu grünem Salat.

Das erste Gericht, was ich in der kleinen Reihe von Kürbiskernölspeisen vorstellen möchte, ist nun der Backhendlsalat, den ich ein wenig variiert habe. Die Panade ist mit klein gehackten Kürbiskernen verfeinert. Die Kombination aus Salat mit paniertem Hühnchen ist einfach echt lecker und so schön bodenständig.

Auf jeden Fall lohnt es sich dafür mit Lätzchen zu essen.

P.S. Kürbiskernöl ist erhältlich in gut sortierten Supermärkten und in Biomärkten.  


Montag, 10. Oktober 2011

apfelfest auf dem gutshof

























Im Moment ist viel zu tun. Daher nur ein kleiner Einblick in einen unserer letzten Sonntage. Jenen hatten wir auf einem Gutshof verbracht. Dort war am Samstag die Apfelernte eingeholt worden. Am darauffolgenden Tag wurden die rotgelben Äpfel von vielen Händen zerkleinert, in eine Häckselmaschine geworfen, zu Saft gepresst, in einem Riesenkochtopf erhitzt und dann abgefüllt: 47 Beutel à 5 Liter, also gigantische 235 Liter. Zwei Tage viel Arbeit, aber das Ergebnis war sagenhaft lecker. Der Saft schmeckte wie gleich vom Apfelbaum. Ein Traum! Zum Abschluß gab es Essen für alle – hausgemachte Quiche, Salat und Apfelsaft.

War das ein wunderbarer Tag im September! Herzlichst Eure la petite cuisine

Freitag, 30. September 2011

ernteerfolg im eigenen garten - hühnchenwrap mit gartensalat








Bevor der richtige Herbst einbricht möchte ich noch ein paar Fotos und ein Rezept vom Juli loswerden, welche/s nun seit nun zwei Monaten in der digitalen Schublade liegen/liegt.

Im Mai habe ich ich unseren kleinen Garten mit Kübeln zugestellt, die mit allerlei Gemüse-Samen befüllt waren. Im Juni gab es schon erste sichtbare Erfolge:



Einen Monat später sah das Ganze dann so aus:


Neben der ganzen Freude, wirklich köstlichen eigens gezogenen Salat essen zu können, mußte ich auch Niederlagen einstecken. Den Harlekin-Karotten ist der Salat nicht gut bekommen. Ich denke, denen war's zu eng im Kübel. Die größte Karotte maß etwa 1 cm in der Länge und war grob geschätzt 3 mm (!) dick. Die haben dann noch nicht mal die Schnecken gegessen, die allerdings die Frechheit besessen haben meinen großartigen buschigen Basilikum niederzumähen. Zum Heulen.

Nun mit dem leckeren Salat – der schmeckt wirklich auch mit extrem wenig Dressing – habe ich mir einen Hühnchen-Wrap überlegt. Mit Salat und drin und Salat draußen (also in der Schüssel). Mmmhh, lecker! 

Ein schönes sommerliches Wochenende wünscht Euch
la-petite-cuisine