In unserem Sommerurlaub waren wir nicht nur im wunderschönen Kroatien, sondern haben auch einen Abstecher nach Österreich gemacht, und zwar nach Wien.
Das ist jetzt zwar schon eine Weile her, aber der Grund warum ich davon anfange ist, dass ich dort mal wieder Backhendlsalat gegessen habe. Soo gut! Und außerdem wollte ich schon immer mal Backhendlsalat selbermachen. Das Geheimnis dieses Salates liegt unter anderem am Kürbiskernöl. Eine kulinarische Spezialität aus der Steiermark. Und im gleichen Atemzug muß ich auch erwähnen, dass ich immer vergesse Kürbiskernöl zu verwenden, okay, außer bei Kürbissuppe. Ich habe die köstlichsten Sorten hier rumstehen (aus der Graz und dem Burgenland importiert) und sobald ich in Deutschlands einreise, ist es als hätte mir jemand die Existenz diese Öl aus dem Hirn gestrichen. Sehr seltsam. Keine Ahnung warum. Vielleicht weil kein Fleck von diesem Zeug aus den Klamotten rauszuwaschen ist. Ich muß daher immer mit Lätzchen essen. Auf jeden Fall soll nun das Kürbisöl in unseren Speiseplan aufgenommen werden – und zwar regelmäßig.
Dieses schwarz-grünliche Öl, gewonnen aus gerösteten Kürbiskernen, ist einfach unerlässlich im Backhendlsalat und zur Verfeinerung von Kürbissuppe. Aber einfach umwerfend schmeckt es auch zu Rindfleischsalat oder Rührei (ja, wirklich!) oder Vanilleeis (im Ernst!) und ganz einfach als Dressing zu grünem Salat.
Das erste Gericht, was ich in der kleinen Reihe von Kürbiskernölspeisen vorstellen möchte, ist nun der Backhendlsalat, den ich ein wenig variiert habe. Die Panade ist mit klein gehackten Kürbiskernen verfeinert. Die Kombination aus Salat mit paniertem Hühnchen ist einfach echt lecker und so schön bodenständig.
Auf jeden Fall lohnt es sich dafür mit Lätzchen zu essen.
P.S. Kürbiskernöl ist erhältlich in gut sortierten Supermärkten und in Biomärkten.
























































