Montag, 10. Oktober 2011

apfelfest auf dem gutshof

























Im Moment ist viel zu tun. Daher nur ein kleiner Einblick in einen unserer letzten Sonntage. Jenen hatten wir auf einem Gutshof verbracht. Dort war am Samstag die Apfelernte eingeholt worden. Am darauffolgenden Tag wurden die rotgelben Äpfel von vielen Händen zerkleinert, in eine Häckselmaschine geworfen, zu Saft gepresst, in einem Riesenkochtopf erhitzt und dann abgefüllt: 47 Beutel à 5 Liter, also gigantische 235 Liter. Zwei Tage viel Arbeit, aber das Ergebnis war sagenhaft lecker. Der Saft schmeckte wie gleich vom Apfelbaum. Ein Traum! Zum Abschluß gab es Essen für alle – hausgemachte Quiche, Salat und Apfelsaft.

War das ein wunderbarer Tag im September! Herzlichst Eure la petite cuisine

Freitag, 30. September 2011

ernteerfolg im eigenen garten - hühnchenwrap mit gartensalat








Bevor der richtige Herbst einbricht möchte ich noch ein paar Fotos und ein Rezept vom Juli loswerden, welche/s nun seit nun zwei Monaten in der digitalen Schublade liegen/liegt.

Im Mai habe ich ich unseren kleinen Garten mit Kübeln zugestellt, die mit allerlei Gemüse-Samen befüllt waren. Im Juni gab es schon erste sichtbare Erfolge:



Einen Monat später sah das Ganze dann so aus:


Neben der ganzen Freude, wirklich köstlichen eigens gezogenen Salat essen zu können, mußte ich auch Niederlagen einstecken. Den Harlekin-Karotten ist der Salat nicht gut bekommen. Ich denke, denen war's zu eng im Kübel. Die größte Karotte maß etwa 1 cm in der Länge und war grob geschätzt 3 mm (!) dick. Die haben dann noch nicht mal die Schnecken gegessen, die allerdings die Frechheit besessen haben meinen großartigen buschigen Basilikum niederzumähen. Zum Heulen.

Nun mit dem leckeren Salat – der schmeckt wirklich auch mit extrem wenig Dressing – habe ich mir einen Hühnchen-Wrap überlegt. Mit Salat und drin und Salat draußen (also in der Schüssel). Mmmhh, lecker! 

Ein schönes sommerliches Wochenende wünscht Euch
la-petite-cuisine 

Samstag, 24. September 2011

spätsommertag am rotweinwanderweg, zwiebelkuchen, federweisser und eine blog-bekanntmachung






















An einem wunderschönen spätsommerlichen Samstagnachmittag gingen wir bergan im malerischen Ahrtal unserer Wege. An jeder Wegbiegung - von Ahrtal bis nach Mayschoss - erwartete ich langersehnten Winzerstände (ja, ja Plural) mit Federweisser und Zwiebelkuchen. Nichts. Nichts. Wieder nichts. Mein Mann meinte schon ich hätte mir damals diese Winzer hinzu fantasiert. Also, ich habe keine Fantasien mit Winzern. Ihr? Ich wartete also vergebens. 4 km ohne ein Glas Federweisser. Ich war wirklich traurig. Keine Winzer. Wo waren die nur?

Irgendwie hatte ich den Rotweinwanderweg anders in Erinnerung: viele Menschen, die wandern wollen und so viel lecker vergorener Traubenmost.

Ich glaube ich war damals 22 Jahre alt, als ich das erste Mal den Rotweinwanderweg kennenlernte. Damals mit fünf Freunden. Zusammen waren wir unschlagbar wenn es darum ging den nächsten Winzerstand an der vor uns liegenden Ecke zu erreichen und das vierte oder schon sechste Glas Federweisser zu bekommen. Irgendwann wurden uns die Beine schwer - der Wanderweg war aber auch zu steil und uneben. Böser Wanderweg. Wir kamen dennoch zuhause an: erschöpft, müde, glücklich von frischer Luft.

14 Jahre später - an diesem schönen Septembertag - führte uns unser Weg in das kleine Dörfchen Mayschoss, wo wir in eine sogenannte Straußenwirtschaft einkehrten und ich endlich, endlich meinen Zwiebelkuchen mit „Sausser“ bekam. Diese Getränk heißt wirklich überall anders: Federweisser, Rauscher, Brauser, Sauser und in Österreich ist es der Sturm. Aber trotzdem finde ich es tausendmal schöner auf dem Weg ein Gläschen zu trinken und ein Stück Zwiebelkuchen zu essen. Dass ich nicht fantasiert habe, erfuhr mein lieber Mann von ein paar niederländischen Mitwanderern, die uns mitteilten, dass die Winzerstände ab Mayschoss beginnen. Ohhhh!!! Wir werden im Oktober nochmal auf Wanderschaft gehen. Diesmal ab Mayschoss, wo mich jede Ecke glücklich machen wird.












Danach bloggten wird ein bißchen. Ja, ja richtig. Wir. Wie sind jetzt eine richtige Blogger-Family. Hehe. Mein toller, lieber Mann hat jetzt kürzlich auch einen Blog gestartet. Und den möchte ich hier gerne präsentieren - auch wenn es nichts mit Essen zu tun hat. Noch nicht mal irgendwie oder so. Es geht um Musik. Punkt. Mein Mann ist Musiker. Genauer gesagt Pianist und Komponist und hat „Musix“ Anfang September gestartet. Ein Blog über das Komponieren im Allgemeinen, über seine eigenen Werke, die dort frei zugänglich sind, über die Verbindung von Elektronik und Komposition, teils mit Videos. Wen das alles interessiert, oder Menschen kennt, die das interessiert: schaut doch mal vorbei unter www.musix-de.blogspot.com auf deutsch oder englisch www.musix-en.blogspot.com oder leitet den Link weiter. Viel Spaß beim Hören und Lesen, weiterhin auf la-petite-cusine und musix-de Kochen, Musik, Leben und Liebe!

Eure Susanne