Bin gestern Abend aus dem Urlaub zurückgekommen und habe gesehen, dass morgen, am 1.9.2011 um 9:30 das Voting für die erste Runde des Brigitte Food-Blog Awards endet. Wer also noch nicht abgestimmt hat, hat jetzt noch die Gelegenheit! Einfach auf den blinkenden rosa Button rechts klicken und Ihr werdet weitergeleitet.
Vielleicht seid Ihr schon neugierig, was sich alles in meinem zweiwöchigen Urlaub so ereignet hat. Leider müßt Ihr euch noch etwas gedulden, bis der erste Post dazu online gehen kann. Aber so viel vorweg: soo viel Sonne, es war ein Traum! Bin ganz braun geworden und habe viiiele Sommersprossen!
Freut Euch auf viele Fotos aus Kroatien und Österreich!
Ich finde Eis kann man immer essen. Ob Regen oder Sonne, Kälte oder Hitze, Winter oder Sommer. Eis kann man immer essen. Ja. Deshalb habe ich hier eine paar schnelle Köstlichkeiten gezaubert. Da ist für jeden was dabei:
Das FRUCHTIGE - Himbeer-Joghurt-Eisdessert mit Schoko- und Limettenraspeln
Das CREMIGE - Eissandwich mit Mohrenkopf-Quark-Füllung
Das COOLE - Kiwi-Limetten-Mojito-Stieleis
Das ERFRISCHENDE - Holunderblüten-Apfel-Stieleis
Das EXTRAVAGANTE - glace surprise
Lasst es Euch auf der Zunge zergehen und habt noch eine schöne Sommerzeit!
Vor ein paar Tagen war ich im italienischen Supermarkt und wollte eigentlich nur ein bißchen Bruschetta-Brot kaufen. Nun ja, ich nahm dann doch einen Einkaufswagen, weil ich da im Regal DEN Wein stehen sah: Dogajolo. Ein fruchtig-kräftiger Rotwein aus der Toscana, den wir vor etwa 12 Jahren das erste Mal in Jacques' Weindepot gekauft habe. Ich muß gestehen, mit meinen damals 24 Jahren habe ich mich zunächst stark vom Etikett leiten lasse. „Och, schau mal wie schön“, schwärmte ich damals schwer verliebt. Aber er war wirklich gut – damals in der noch kleineren Küche bei Kerzenschein und Paolo Conte. Wirklich, kein Scherz.
Der Supermarkt. Der Wein. Der Herrgott gab mir ein Zeichen: Heute Abend würde es nun keinen Kartoffelbrei mit Rahmspinat und Spiegelei geben. Nein, heute Abend sollte es bei uns italienisch am Tisch zugehen: Antipasti all'italiana: ciabatta e olive nere, prosciutto di parma e prosciutto cotto, bruschetta di pomodori, gorgonzola dolce e molto vino rosso. Perfetto!
Ich finde die beste Methode einen kulinarischen Abend einzuläuten – egal welche Länderküche – beginnt mit dem Einkauf – im richtigen Laden. Zur Einstimmung. Hier ein paar Tipps für Köln (nicht vollständig):
Nur mal so grad auf die Schnelle zwischendurch. Habe gerade gesehen, dass 99 Personen diesen kleinen Blog hier lesen. 99! Der Wahnsinn!
Erinnere mich noch gut an den Anfang, als ich im Februar zwei liebe Leser hatte: nämlich meinen Mann und eine Freundin. Und nun sind es 99! Was für eine tolle Zahl. So unrund. 100 ist langweilig. Ok, das soll um Gottes Willen nicht heißen, dass mir der 100. Leser unwichtig sei. Ganz im Gegenteil. Freue mich auf auf jeden Einzelnen von Euch und noch viele viele mehr.
Aber hoffentlich sind's bald 101. Das ist auch eine schöne Zahl...
Es gibt so viele Erstemals wenn man klein ist. So viel zu entdecken! Julius hat sein erstes eigenes weiches Ei bekommen. Dieses Strahlen, als er den eigenen Eierbecher gesehen hat und das Ei mit dem Löffel bearbeiten durfte. Überrascht hat er mich dann mit einem neuen Wort: „Ei!“. Man stelle sich mal vor wir Erwachsenen würden uns darüber jeden Sonntag so sehr freuen. Wär 'das schön! Und er hat heute das erste Mal versucht mit dem Strohhalm zu trinken. Statt daran zu ziehen, hat er allerdings hineingeblasen und es hat irre geblubbert. War das ein Spaß!
Wir haben nämlich am Samstag allein gefrühstückt – Julius und ich. Papa ist nämlich schon mal ein bißchen Campen gefahren - zum Chillen. Mama bleibt zu Hause. Die muß arbeiten. Und später kam dann der Papa und holte den Zwerg ab zum Männer-Campen. Ausgerüstet mit wasserdichter Matschhose, Regenjacke, Polizeiauto, Kuschelhase, Fläschchen, konnte es losgehen. Ob ich mir Sorgen mache? Nein. Das machen die drei schon: mein Mann, sein bester Freund und Julius – zwei Männer und ein Baby. Was soll da schiefgehen? Mama hat ja vorsorglich noch ein Lammfell eingepackt, falls die Temperaturen ins Bodenlose sinken und das Kind nicht erfriert – Ende Juli... Ich denke Julius wird viel zu berichten haben, wenn er am Sonntag wiederkommt: „Da,da,da“ und so viele „uihhs“ und so. Und Mama wird dann ganz viel zuhören und knuddeln und so.
Zurück zu unserem Frühstück. Zur Stärkung gab's für jeden ein weiches Ei mit Toast, dazu für mich einen selbstgemachten Eiskaffee – einfach kalte Milch, etwas Zucker und ein paar Eiswürfel in einen Cocktailshaker geben, ordentlich schütteln und dann ein Tässchen Kaffee zufügen. Verrühren. Fertig. Für den Kleinen gab's Milch mit Zuckerstreuselrand. Und für jeden ein Glas Saft. Weil's ein so besonderes Frühstück an so einem besonderen Tag war, habe ich was feines Süßes gemacht: Mascarpone-Zimtzucker-Frenchtoast mit Obstsalat.
Der Saft – sehr lecker! Purer Fruchtgenuss. Schmeckt 100% nach Erdbeere und Aprikose. Obwohl ich den Saft zur Hälfte mit Leitungswasser gemischt habe. Alain Milliat produziert eine grosse Palette an Säften, Nektaren und Marmeladen in Frankreich. Neben „normalen“ Frucht- und Gemüsesäften aus Tomaten, Karotten, Ananas und Birnen, bietet er auch extravagante Sorten wie Feigensaft, gelben Tomatensaft, roten Merlot-Weintraubensaft und weissen Chardonnay-Traubensaft u.a. an.
Dass nicht immer alles so reibungslos geht, wie es auf den Fotos scheint, besagt diese kleine Aufzählung: als das Frühstück fertig war, waren die Eierlöffel verschwunden – versteckt vom Meister. Lagen in der Badewanne. Die Milch wurde quer über den Tisch verschüttet. Macht nix. Trocknet. Blöder wäre der Saft gewesen. Mein Ei war kalt bis Julius seins gegessen hatte. Eierwärmer wären wirklich mal einen Anschaffung.
Ein schönes Wochenende und Tschüß. Bis nächste Woche dann.
Als mir Mitte Juli Stefanie Luxat von der Brigitte-Redaktion (Ressortleiterin Kochen) mitteilte, "la petite cuisine" sei für den Brigitte Food-Blog-Award nominiert, war ich ganz aus dem Häuschen. Was für aufregende Neuigkeiten! Aber erzählen durfte ich noch nichts darüber, bis heute!
Erstmals zeichnet die Brigitte Food-Blogs aus und sucht bis Jahresende mit Lesern und Foodbloggern die besten und schönsten internationalen Blogs.
Jeden Monat nominiert die Jury, bestehend aus Nicole Stich von delicious days, Stevan Paul von nutriculinary und Stefanie Luxat von ohhhmhhh, fünf Food-Blogs, die auf Brigitte vorgestellt werden. Die Online-Leser können dann auf Brigitteabstimmen, welches dieser nominierten Food-Blogs ihnen am besten gefällt. Aus den monatlichen Gewinnern wählt am Jahresende die Brigitte-Redaktion den Sieger/die Siegerin aus, der/die in Zusammenarbeit mit dem Kochteam der Brigitte eine Rezeptstrecke produziet und die im Heft veröffentlich wird. Au ja! Super geil!
Wer mehr über den Award lesen möchte, kann dies gerne in der aktuellen Heftausgabe (Nr. 17) tun. Erhältlich ab diesen Mittwoch.
Und wenn Ihr über den Award posten möchtet, könnt Ihr dafür auch gerne einen Button runterladen. Den gibt’s in den Farben pink, rosa, zitronengelb, lindgrün, babyblau und grau! Toll, was?
Viel Spaß beim Voten – freue mich auf Eure Stimmen! Dafür ganz einfach auf den Button klicken, der zum Award weiterleitet. Dann auf "Abstimmen" klicken. Oder auf das "Brigitte" im Text oben klicken.
Sonntag war was in der Küche los! Da schon seit Tagen hier der Herbst Einzug erhalten hat, mußten wir wenigstens kulinarisch etwas dagegen unternehmen und haben so einiges gekostet, ausprobiert und gekocht.
Natürlich kann ich meine unsägliche Freude darüber, dass unser kleines Söhnchen so einen Spaß hat in der Küche zu helfen, nicht verhehlen. Diese Konzentration - teilweise. Diese Freude beim Ausprobieren, Kosten und Selbermachen, Anfassen und Matschen. Es ist eine Wonne ihm dabei zuzusehen. Sofern ich nicht selber beschäftigt war zu rühren, zu schneiden, zu pürieren, mit dem Nudelholz Eis zu zerkleinern und dabei ungeheuerlichen Krach zu machen, auszubraten, zu dekorieren, überall den Finger reintauchen und zu kosten, zu würzen, zu fotografieren und Ananas-Kokos-Cocktail zu schlürfen. Ab 17 Uhr mit Alkohol...
War das alles lecker! Und man sollte nie über den Kopf dieser kleine Wesen bestimmen, was ihnen zu schmecken hat. Wider Erwarten wollte er keine Linsensuppe - die ich und mein Mann wiederum köstlich fanden. Nein, er wollte umbedingt den Ingwer-Sojasoße-Sesam-Bohnensalat und hat eine ganze kleine Schüssel weggeputzt. Sonst nichts. Nur Bohnen. Und zum Nachtisch eine Banane...
Auf das nächste Kochen zusammen - ich freu mich schon!
la-petite-cuisineerzählt in Bildern und Texten von der Liebe zum Essen, zum Kochen und zur Fotografie – mein Beruf. Ich arbeite als Food- und Interiorfotografin und wasche, schneide, koche, rühre und backe für diesen Blog in meiner kleinen Küche, style und fotografiere dann alles im Studio. Hier wird berichtet über Essen & Trinken & Leben, Restaurants & Cafés, Kochbücher & Blogs, Wochenmärkte & Feinkostläden, Foodfotografie & Styling.
25 wahrheiten über mich:
ich liebe sonnenaufgänge
ich habe keinen fernseher
ich möchte gerne mal nach new york
ich liebe morgennebel
ich habe viele sommersprossen
ich sitze gern im café und beobachte menschen
ich liebe wien
ich liebe das kochen und das essen
ich sammle kochbücher
ich esse sehr gerne erdbeeren und auch wassermelonen
ich höre gerne bach
ich mag wahnsinnig gerne prosecco
ich hasse rote ampeln
ich gehe gerne auf gemüsemärkte
ich liebe es fotos vom essen zum machen
ich würde gerne mal eine zeit lang in amsterdam leben - oder in hamburg - oder in paris
ich mag es durch schnee zu stapfen
ich möchte gerne ein kochbuch schreiben
ich liebe geburtstagstorten mit buttercreme und vielen kerzen
ich werde gerne von der sonne geweckt
ich liebe die berge
ich mag den geruch von kaminfeuer
ich lache gerne
ich esse so gerne semmelknödel mit gulasch
ich schaue gerne dem gewitter zu - wenn ich drinnen sitze