Mittwoch, 13. Juli 2011

neue startseite meiner website - sommer 2011



Es ist wieder soweit: die saisonal wechselnde Startseite meiner Website ist fertig. Der Sommer kann kommen! Ja, bitte! Schön heiß und sonnig, damit die Lust besonders groß ist Eis zu machen und zu schlecken, zu grillen, laue Sommerabende im Garten oder am Rhein zu geniessen, dünne Sommerkleidchen mit Flipflops zu tragen, ohne Angst zu haben auf den nächsten Schauer und dann mit quietschenden Füßen nach Hause latschen zu müssen...

Ach, was sag ich, der restliche Juli wird bombig und der August auch. Vor allem das letzte Wochenende im August. Da habe ich nämlich Geburtstag und da scheint dann den ganzen Tag die Sonne, damit es in unserem Garten ganz lau ist am Abend zum Lachen, Grillen, Tanzen und Feiern – da will ich nämlich ein Sommerkleidchen tragen und es wird ganz viel fluffiges Sahnejoghurt mit Marillensauce und Marillensahneeis mit Cantuccini geben. Rezepte folgen...

Die nächste Startseite - für den Herbst - erscheint im September.

Ich wünsche Euch allen einen traumhaften Sommer und ebenso himmlische Sommerabende!

Sonntag, 10. Juli 2011

luxus eisschokolade






Gesten Abend mußte ich improvisieren. Für das Sonntagsfrühstück wollte ich unbedingt eine ganz bestimmte Eisschokolade eines kürzlich entdeckten französischen Foodblogs ausprobieren und hatte keine Schokolade zu Hause. Weder Schokolade mit Kakaoanteil noch Vollmilch. Nur drei Wilky Way...

Der Clou bei dieser Eischokolade ist, dass sie nicht einfach mit Kakao angerührt und Vanilleeis gemischt wird, sondern, dass die Eiswürfel für die Milch aus Schokolade besteht!

Das Originalrezept wird eigentlich mit Zartbitter-Schokolade (66%) hergestellt, aber auch mit den Karamellcreme-Schokoriegeln schmeckt das Ganze luxuriös und unglaublich lecker! Kalt und so schön süß!  

Samstag, 2. Juli 2011

Magazin Beach Party Shooting für Norwegen

Das muß gefeiert werden: meine erste Fotostrecke ist publiziert worden! In KK - eine der größten norwegischen Frauenzeitschriften mit Themen wie Fashion & Beauty, Wellness, Interior Design & Food. Für die Juni-Ausgabe wurden wir gebeten das Thema „Summer Beach Party“ umzusetzen. Oh, gerne! Was für eine schöne Idee!

Das Shooting fand Anfang Mai an einem sehr heißen Tag in Köln statt. Meine Kollegin Eileen Maes hat die wunderbaren Porträts- und Peopleaufnahmen gemacht. Ich habe am Strand gekocht, gegrillt, gestylt und das Essen fotografiert. Konzept, Requisite und Outdoor-Styling haben wir uns geteilt und hatten dabei große Hilfe von unserer Assistentin Rebecca – die im wahrsten Sinne des Wortes für Zwei gearbeitet hat. Natürlich hatten wir alle nach 8 Stunden in der Sonne stehen, sitzen, liegen und laufen am Abend einen Sonnenbrand.

Hier die aktuelle Fotostrecke aus dem KK Magazin – Ausgabe 22/2011 – hier leider nicht erhältlich:

Und hier noch ein paar Making offs vom Shootingtag. An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an die Models. Ihr wart alle großartig!  









War das ein schöner, aufregender, arbeitsamer und erfolgreicher Tag! Wir freuen uns auf mehr – denn wir zwei sind ein wahres Dreamteam!

Freitag, 17. Juni 2011

Marille, die: (landsch., österr.) Aprikose






Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich eine große Affinität zu Österreich habe? Ich glaube nur am Rande – beim Thema Apfelstrudel. Ach, und bei den Semmelknödeln mit Schwammerlsauce auf designsponge.

Meine Mutter kommt aus der Steiermark, ich bin in Wien geboren, habe dort studiert und ein Großteil meiner Verwandtschaft, u.a. mein Bruder, lebt in Österreich. Unschwer vorzustellen, das da was hängenbleibt, an österreichischen Lieblingsspeisen, österr. Redewendungen und Wörtern und so fort. Daher komme ich auch nicht drumherum, statt Aprikosen Marillen zu sagen. M-a-r-i-l-l-e, wie das schon klingt. Traumhaft warm und weich nach Sommer – in der Wachau. Finde ich.

Gestern habe ich 2 Kilo dieser süßen schon sehr reifen Früchtchen auf meinem Haus-und Hof-Wochenmarkt gekauft und spät am Abend noch eingekocht. Das Rezept ist wirklich einfach, das einzig Umständliche beim Marmeladeeinkochen ist das Auskochen der Gläser. Vor allem wenn man zu wenig auskocht und dann beim Einfüllen merkt, das man noch mal von vorne anfangen kann. Argh!

Zwar war ich um 0:40 im Bett und um 6:45 wieder wach, aber wir wurden mit einer frischen Marillenmarmelade auf Toast belohnt, die alle Familienmitglieder verkosten durften. Das ist es wert! Himmlisch! Noch besser auf Brötchen, ähh, Semmeln.

Tipp: Das Rezept stammt von meiner Schwägerin, die gerne etwas Marillenlikör, am liebsten Bailoni, zur Marmelade gibt. Sehr lecker. Kann aber natürlich auch weggelassen werden.



Montag, 13. Juni 2011

julius backt rhabarber-flammkuchen




Ich startete in den Sonntag mit leichter Verwirrung. Dies mag daran gelegen haben, dass mich Julius gegen 7 Uhr morgens weckte mit: „ Da, da, da“ und „ Dididi“, was soviel heißt wie: "Ich bin bereit für neue Taten". So sei es! Mama kroch langsam aus den Laken. Papa blieb im Bett. Schichtwechsel. Die Sonne schien und Julius war quietschvergnügt. Nach dem Frühstück mit Butterbrot und Himbeershake zog ich mein großes Kochbuch aus dem Regal. Vielleicht ließe sich ja die Sonntagsmorgenmüdigkeit mit Backen vertreiben. Julius verstand das als Einladung ein Bilderbuch anzuschauen, nahm seinen Schnuller und setzte sich auf meinen Schoß. Wir schauten uns viele Bilder von Erdbeeren, Heidelbeeren, Schokolade, Krapfen, Kuchen, Muffins, Obst und vielen anderen süßen Sachen an. Julius schmatzte viel beim Durchblättern und nuckelte zufrieden. In weitesgehender Übereinstimmung entschieden wir uns für einen Zwetschgen-Flammkuchen, allerdings mit Rhabarber. Der ursprüngliche Plan bestand darin das Ganze mit Dinkelmehl zu backen, ich erwischt aber das Dinkelvollkornmehl. Leider. So viel zum Thema Verwirrung.



Zuvor hatte Julius mit großer Freude mitgeholfen die Zutaten in eine große Schüssel zu schütten und zu vermischen, wobei man höllisch aufpassen muß, was man wie lange in Händen von 16 Monate alten Kleinkindern lassen kann. Schups waren 2 EL Zucker oder so im Teig. Und noch 2 EL auf dem Boden.  



Zwar fühlt sich Hefe zunächst komisch an ...


... lässt sich aber fantastisch zerkrümeln ...


Mit den Händen ist das Umrühren so schön - 


mit dem Kochlöffel aber auch!






Dem Teig hat das Zuviel an Zucker - wegen des Vollkornmehls - sehr gut bekommen, was ich zu dem Zeitpunkt ja noch nicht ahnte. Als der Teig glücklich an einem warmen Örtchen ruhte, gingen wir zwei in den Garten und pflückten etwas Rhabarber. In de Küche setzte ich Julius in die zweite kleinere Spüle - da saß er mit einem Jahr gerne drin und schaute mir beim Kochen zu. Jetzt fand er diesen Sitzplatz auch lustig, vor allen Dingen weil er, während ich den Rhabarber wusch, den Wasserhahn mindestens zehn Mal auf- und wieder abdrehte. Ich schälte geduldig das Gemüse, schnitt es in Stücke, während Julius schon müde ein paar Bauklötze in verschiedene Schüsseln schlichtete. Das war ungefähr der Moment, in dem mein Mann um 11:30 die Küche betrat, ausgeschlafen die Lage überblickte und seinen Sohn schnurstracks zu einem Vormittagsnickerchen nötigte.

  





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Als Julius aufwachte waren die Flammkuchen gebacken, die Fotos gemacht und die Tasche mit Jause gepackt. Los ging's in den Waldwildpark zu den Wildschweinen mit ihren Frischlingen, Mufflons und dem Dammwild, einem Bächlein, viel Grün, frische Luft, Bänke und Ruhe.

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Julius will heim. Wir auch. Bis zum nächsten Mal.
Doch hier noch das Rezept: