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Donnerstag, 21. Juli 2011

sonntagsgenüsse - asian tapas




















Sonntag war was in der Küche los! Da schon seit Tagen hier der Herbst Einzug erhalten hat, mußten wir wenigstens kulinarisch etwas dagegen unternehmen und haben so einiges gekostet, ausprobiert und gekocht. 

Natürlich kann ich meine unsägliche Freude darüber, dass unser kleines Söhnchen so einen Spaß hat in der Küche zu helfen, nicht verhehlen. Diese Konzentration - teilweise. Diese Freude beim Ausprobieren, Kosten und Selbermachen, Anfassen und Matschen. Es ist eine Wonne ihm dabei zuzusehen. Sofern ich nicht selber beschäftigt war zu rühren, zu schneiden, zu pürieren, mit dem Nudelholz Eis zu zerkleinern und dabei ungeheuerlichen Krach zu machen, auszubraten, zu dekorieren, überall den Finger reintauchen und zu kosten, zu würzen, zu fotografieren und Ananas-Kokos-Cocktail zu schlürfen. Ab 17 Uhr mit Alkohol... 

War das alles lecker! Und man sollte nie über den Kopf dieser kleine Wesen bestimmen, was ihnen zu schmecken hat. Wider Erwarten wollte er keine Linsensuppe - die ich und mein Mann wiederum köstlich fanden. Nein, er wollte umbedingt den Ingwer-Sojasoße-Sesam-Bohnensalat und hat eine ganze kleine Schüssel weggeputzt. Sonst nichts. Nur Bohnen. Und zum Nachtisch eine Banane... 

Auf das nächste Kochen zusammen - ich freu mich schon!


Sonntag, 17. April 2011

es grünt noch immer so grün: crémant-erbsen-süppchen, frühlingskräuter-risotto, seeteufelspiesse mit spargelsalat und zitronenkartoffeln, apfel-kiwi-trauben-saft




















In unserem Garten wachsen keine Kartoffeln und keine Erbsen und ich baue auch keinen Spargel an. Aber er hat andere Vorzüge. Platz für männliche und weibliche Vorlieben zum Beispiel. Im hinteren Teil des Gartens befindet sich eine Lagerfeuer- und Grillstelle. Ich will jetzt nicht vom Marlboro-Mann und unendlicher Freiheit anfangen. Da wäre etwas weit hergeholt, aber was ist ein Mann ohne Lagerfeuer? Ja, und vorne dann eine Pergola zum Cocktailschlürfen bei 40 Grad im Schatten auf weichen Kissen und solche Sachen. Aber das ist ja noch nicht alles:

Unser Garten ist ein Bärlauchfeld – da wo keine Lagerfeuerstelle oder Pergola ist. Fast zumindest. In hinteren Teil des Gartens, der in ein Wäldchen ragt, wuchert dieses Knoblauchgewächs vor sich hin. Ich mag den Knoblauchduft. Wirklich. Ich könnte fünf Wochenmärkte den ganzen Frühling über beliefern. Mindestens. Wenn ich so überschlage, dass ein verwelktes Bärlauchsträußchen im Supermarkt 2 Euro kostet... Und unser Bärlauch ist nicht angepflanzt worden. Der wächst freiwillig in unserem Garten. Gefällt ihm wohl dort.

In diesem nun wilden Garten mit dem wirren vermoosten Rasen wächst noch so allerhand anderes Grünzeug. Löwenzahn zum Beispiel und Gänseblümchen und Vergissmeinnicht. Und Rhabarber – keine Ahnung wie der da hingekommen ist. Der Flieder blüht gerade und auch der Birnen- oder Quittenbaum, der keine Früchte trägt, deshalb wissen wir nicht, ob es ein Birnen- oder Quittenbaum ist. Nichtsdestotrotz sind die Blüten wunderschön. Und ganz viel Giersch, der Traum eines jeden Gartenbesitzers. Der wuchert sich mit seinen elend langen dicken Wurzeln erbarmungslos durch alles, bis in die letzte Erdritze. Ich habe mal vor langer Zeit, ach, das war, als wir Hochzeit im Garten feierten, an einem quadratmetergroßen Stück Erdfläche eine halbe Stunde Giersch gezupft. Seitdem darf der Girsch wachsen, es sei denn meine Mann pflügt in einer Musestunde mit dem Sparten durch die Beete. Und dann wachsen da noch an vielen Stellen Walderdbeeren und im Spätsommer tauchen auch ein paar Brombeeren auf.

Nun, dieser sehr eigenwillige Garten hat mich zur neuen Startseite meiner Website inspiriert und zu einigen neuen Rezepten. Viel Spaß beim Nachkochen und Aufessen!