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Samstag, 6. August 2011

la dolce vita - bruschetta di pomodori e antipasti all'italiana











Vor ein paar Tagen war ich im italienischen Supermarkt und wollte eigentlich nur ein bißchen Bruschetta-Brot kaufen. Nun ja, ich nahm dann doch einen Einkaufswagen, weil ich da im Regal DEN Wein stehen sah: Dogajolo. Ein fruchtig-kräftiger Rotwein aus der Toscana, den wir vor etwa 12 Jahren das erste Mal in Jacques' Weindepot gekauft habe. Ich muß gestehen, mit meinen damals 24 Jahren habe ich mich zunächst stark vom Etikett leiten lasse. „Och, schau mal wie schön“, schwärmte ich damals schwer verliebt. Aber er war wirklich gut – damals in der noch kleineren Küche bei Kerzenschein und Paolo Conte. Wirklich, kein Scherz.

Der Supermarkt. Der Wein. Der Herrgott gab mir ein Zeichen: Heute Abend würde es nun keinen Kartoffelbrei mit Rahmspinat und Spiegelei geben. Nein, heute Abend sollte es bei uns italienisch am Tisch zugehen: Antipasti all'italiana: ciabatta e olive nere, prosciutto di parma e prosciutto cotto, bruschetta di pomodori, gorgonzola dolce e molto vino rosso. Perfetto!



Ich finde die beste Methode einen kulinarischen Abend einzuläuten – egal welche Länderküche – beginnt mit dem Einkauf – im richtigen Laden. Zur Einstimmung. Hier ein paar Tipps für Köln (nicht vollständig):




italienische Küche:
Nadia, Schanzenstr. 3a, Mülheim
Parma Delikatessen, Heliosstr. 39, Ehrenfeld

spanische Küche:
Anduronda, Marktstr. 27, Raderberg
Solera, Aachenerstr. 46, Innenstadt

französische Küche:
epi, Neusserstr. 32, Agnesviertel + Maternusplatz 4, Rodenkirchen
Epicerei Boucherie, Elsassstr. 3, Südstadt
parlez-gourmet, Sülzburgstr. 172, Sülz

englische/amerikanische Küche:
English Shop, An St. Agatha 41, Innenstadt

österreichische Küche:
Ernst Seemann, Goltsteinstr. 87, Bayenthal
Servus Österreich, Stammheimerstr. 51, Riehl

asiatische Küche:
Seng Heng, Mauritiussteinweg 75, Innenstadt
Heng Long, Aachenerstr. 201-209, Braunsfeld

russische Küche:
Kristall Shop, Karlstrasse/Wilhelmstrasse 20, Porz
Krama, Clevischer Ring 84, Mülheim

Viel Spaß beim Entdecken! Susanne

Samstag, 2. Juli 2011

Magazin Beach Party Shooting für Norwegen

Das muß gefeiert werden: meine erste Fotostrecke ist publiziert worden! In KK - eine der größten norwegischen Frauenzeitschriften mit Themen wie Fashion & Beauty, Wellness, Interior Design & Food. Für die Juni-Ausgabe wurden wir gebeten das Thema „Summer Beach Party“ umzusetzen. Oh, gerne! Was für eine schöne Idee!

Das Shooting fand Anfang Mai an einem sehr heißen Tag in Köln statt. Meine Kollegin Eileen Maes hat die wunderbaren Porträts- und Peopleaufnahmen gemacht. Ich habe am Strand gekocht, gegrillt, gestylt und das Essen fotografiert. Konzept, Requisite und Outdoor-Styling haben wir uns geteilt und hatten dabei große Hilfe von unserer Assistentin Rebecca – die im wahrsten Sinne des Wortes für Zwei gearbeitet hat. Natürlich hatten wir alle nach 8 Stunden in der Sonne stehen, sitzen, liegen und laufen am Abend einen Sonnenbrand.

Hier die aktuelle Fotostrecke aus dem KK Magazin – Ausgabe 22/2011 – hier leider nicht erhältlich:

Und hier noch ein paar Making offs vom Shootingtag. An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an die Models. Ihr wart alle großartig!  









War das ein schöner, aufregender, arbeitsamer und erfolgreicher Tag! Wir freuen uns auf mehr – denn wir zwei sind ein wahres Dreamteam!

Sonntag, 24. April 2011

ostersonntag mit hefezopf





Nach dem Ostereiersuchen im taunassen Garten heute Morgen gab es zum Osterfrühstück einen frisch gemachten Osterzopf. Das ganze Haus duftet! Frisch gemachtes Brot ist einfach etwas Wunderbares. Es ist noch warm, außer sogar etwas knusprig, riecht so gut und schmeckt einfach himmlisch mit Erdbeermarmelade oder einfach nur mit Butter. Dazu ein oder zwei Gläschen rosé Sekt und Blätterteighäschen mit Kräuterquark.  

Ich wünsche Euch allen noch wunderschöne Osterfeiertage bei diesem grandiosen Frühsommerwetter!

Sonntag, 13. Februar 2011

bischof valentin von terni - patron der liebenden










Zum Valentinstag möchten viele etwas ganz Besonderes in der Küche zaubern. Entweder kochen beide oder er für sie oder sie für ihn. Wie wäre es denn mal mit etwas Unaufwendigen? Damit mehr Zeit zu Zweit am Abend bleibt. Zum Beispiel eine Käseplatte. Dazu gibt es selbstgemachte Butter und ein hausgemachtes Birnenchutney (kann man schon einen Tag vorher zubereiten). Die Paninis sind vom Bäcker. Der Rotwein aus dem Keller. Und zum Nachtisch gibt’s eine vorbereitetes eisgekühltes Eton Mess zum aus der Schale löffeln. Ganz simpel und ganz köstlich. Und ganz viel Zeit, um zu Zweit in die schöne Februarnacht zu schauen.



Anmerkungen zur Butter: Ich esse wahnsinnig gerne Butter. Margarine schmeckt mir einfach nicht. Nun wollte ich mal ausprobieren, wie man selbstgemachte Butter macht und wie sie schmeckt. Angeblich soll es ganz einfach sein. Ich folgte einem Rezept aus dem Kochbuch: Sahne & Milch, wonach die Butter aus Crème fraîche besteht, die in einem geschlossen Marmeladenglas mit der Hand 12 Minuten geschüttelt werden soll, bis Butter entstanden ist. Ich dachte: Schüttel' ich ein bißchen, wird schon. Nach 40 (!!!) Minuten schütteln, gab ich schweißgebadet auf. Aber ich gab mich nicht geschlagen. Ein anderes Rezept mußte her, von dash and bella. Ich versuchte es nun mit süßer Sahne, allerdings muß ich gestehen, nun mit dem Handrührer. Nach 10 Minuten hatte ich köstliche Butter, verfeinert mit Fleur de Sel. Man kann natürlich auch noch frische Kräuter dazugeben. Sicher auch wunderbar zu Grillfleisch oder Gemüse. Aber die Schüttel-Methode, die werde ich sicher noch mal testen. Aber mit Sahne!

Anmerkungen zum Eton Mess: Das Rezept des Desserts habe ich bei sevenspoons entdeckt und ist rein optisch schon mal ein richtiger Hingucker. Aber auch geschmacklich ein Genuß! Ich kann nur empfehlen 6-7 innen noch weiche Baisersklekse grob in die Sahne-Mischung hinein zu krümeln. Je mehr Baisersstücke in dem Dessert, desto leckerer ist es. Das Rezept der Baisers ist von Jamie Oliver. Eton Mess ist ein englischer Dessert-Klassiker, benannt nach dem englischen Elite-College Eton und wird alljährlich beim Cricket-Match zum Picknick gegessen. Das Original Rezept besteht allerdings aus Sahne, frischen Erdbeeren und Baisers. Mess heißt Durcheinander oder Unordnung, eine Anspielung auf das Aussehen des Desserts. Glaubt man so manchen Legenden, wie das Dessert seinen Namen erhalten hat, so soll sich einst ein großer Labrador auf den Picknickkorb gesetzt haben...